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Information über Corona-Ausbruch brauchte 14 Tage: Behörden handeln unverantwortlich

Nach einem Corona-Ausbruch unter entlassenen Patienten einer Reha-Klinik in Bad Birnbach, dauerte es 14 Tage bis die Information darüber in den Landkreis Mühldorf kam. Erst dann begann das Gesundheitsamt Kontaktpersonen zu ermitteln.

Es ist unverständlich, warum staatliche Behörden so unverantwortlich mit ihrer Informationspflicht nach einem Corona-Ausbruch in einer Reha-Klinik umgehen. Wer die Verbreitungsgeschwindigkeit von Corona durch Infizierte und die Verdoppelungsraten kennt, weiß, wie wichtig Schnelligkeit und konsequentes Handeln zur Eindämmung sind. Trotzdem ließen Klinik und Behörden im Landkreis Rottal-Inn 14 Tage verstreichen, bis sie ihre Informationen in den Landkreis Mühldorf weitergaben. Als ob das Coranvirus an der Grenze zu Oberbayern stoppen würde!

Lesen Sie dazu: Frau aus Kreis Mühldorf stirbt an Corona: Schwere Vorwürfe gegen Reha-Klinik Bad Birnbach

Als es dann soweit war, trug das Gesundheitsministerium eine Bitte um Benachrichtigung vor. Keine Anweisung. Dieses Vorgehen mag behördenrechtlich in Ordnung sein, es zeigt aber auch, dass noch nicht alle begriffen haben, um was es wirklich geht: um schnelle und strukturierte Zusammenarbeit, damit eine Pandemie begrenzt werden kann.

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