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LEHRER TONI WOLF FEIERT 80. GEBURTSTAG

In Oberneukirchen die Heimat gefunden

Der Jubilar war immer stark in die Musik, die Feuerwehr und den Sport eingebunden. Nach wie vor spielt er auch gerne Theater.
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Der Jubilar war immer stark in die Musik, die Feuerwehr und den Sport eingebunden. Nach wie vor spielt er auch gerne Theater.
  • VonMarianne Fill
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Rüstig und fit feiert Toni Wolf seinen 80. Geburtstag bei einem „Tag der offenen Gartentür“, wobei seine Bergfreunde musikalisch den Auftakt machten. Auch Bürgermeisterin Anna Meier und für die Pfarrei Marianne Zieglgänsberger waren unter den Gratulanten. Der „Wahl-Oberneukirchner“ hat seine Heimat hier gefunden, so sagt er überzeugend.

Oberneukirchen – Vor achtzig Jahren wurde er am 4. August in Hohenkammer in eine kinderreiche Familie hineingeboren. Er wuchs mit neun Geschwistern auf. Sein Vater starb, als Toni fünf Jahre alt war. Nach der Volksschule in Hohenkammer besuchte er ein Internat in Algasing, dann das Gymnasium der Salesianer in Buxheim bei Memmingen und ein Knabenseminar. Nach dem Abitur im Domgymnasium in Freising studierte er für das Lehramt für Volksschulen.

Als Junglehrer kam er nach Thanndorf bei Eggenfelden. Dort lernte er seine Resi kennen, es wurde schnell geheiratet. Das junge Ehepaar übersiedelte nach Oberneukirchen und die Kinder Monika, Sieglinde und Christian vergrößerten die Familie.

Viele Schülerjahrgänge erinnern sich an ihn

Toni Wolf unterrichtete die Klassen fünf bis acht und wurde mit 23 Jahren vorübergehend zum Schulleiter ernannt. Seine Handschrift ist bekannt, denn er war 41 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung an den Schulen im Schulverband Taufkirchen/Oberneukirchen tätig. „Bist du auch beim Woif Toni in d`Schui ganga?“, fragen sich oft Schüler vergangener Zeiten.

Im Sport war der Fußball sein Leben. Wolf war über 50 Jahre Schiedsrichter, davon 45 Jahre aktiv und 27 Jahre Trainer von der C-Klasse bis zur Bezirksliga. Touren mit seinen Radfreunden gingen bis nach Padua in Italien. Rund zehn mal wurden die 480 Kilometer sportlich zurückgelegt.

Bei der Feuerwehr setzte er sich besonders im und um das nationale und internationale Wettkampfgeschehen als zentraler Betreuer und Ausbilder ein. Er war 31 Jahre Kreisjugendwart, davon zehn Jahre Bezirksjugendfeuerwehrwart und sechs Jahre Stellvertretender Landesjugendwart von Bayern.

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Auch kulturell mischte der Jubilar kräftig mit. Er gründete mit drei weiteren sangesfreudigen Männern 1982 den Oberneukirchener Männer-Viergesang, spielt seit 1966 aktiv beim jährlichen Theater des Trachtenvereins Almröserl mit und fungiert seit 1988 als Theaterspielleiter. Schon jahrzehntelang ist sein Bass im Kirchenchor zu hören, und als Lehrer war ihm der Musikunterricht sehr wichtig.

Jetzt tritt Toni Wolf etwas kürzer, unternimmt noch kleinere Bergtouren und Ausflüge und ist aktives Mitglied zusammen mit seiner Frau beim Seniorenclub. Hier nimmt er bei kleinen Feiern gerne seine Gitarre zur Hand.

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