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Wo man sich ab Januar gegen Corona impfen lassen kann

Mühldorfer Impfzentrum schließt Ende Dezember – Wie geht es nun weiter?

Die aktuelle Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf.
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Die aktuelle Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf.
  • Christa Latta
    VonChrista Latta
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Noch werden circa 350 bis 500 Impfungen pro Woche im Mühldorfer Impfzentrum und an den mobilen Impfstationen durchgeführt. Doch damit ist in absehbarer Zeit Schluss. Alexander Fendt, Verwaltungsleitung des Impfzentrums erklärt, wie es ab Januar weitergeht. Besiegt ist Corona indes noch nicht - in den vergangenen sieben Tagen forderte das Virus drei Todesopfer im Landkreis.

Mühldorf – Zum 31. Dezember gehen in den 80 bayerischen Impfzentren die Lichter aus. Laut Beschluss der Bayerischen Staatsregierung von Ende Oktober soll die Impfung gegen Corona nur noch von Ärzten und Apotheken durchgeführt werden soll. Die OVB-Heimatzeitungen haben im Landratsamt nachgefragt. Alexander Fendt, Verwaltungsleitung des Impfzentrums Mühldorf, erklärt, was diese Entscheidung für das Impfzentrum des Landkreises Mühldorf und die Bevölkerung bedeutet.

Bis wann wird im Impfzentrum des Landkreises Mühldorf noch geimpft?

Alexander Fendt: Impfungen im Impfzentrum sowie an den mobilen Impfstationen werden bis Ende Dezember im Landkreis Mühldorf angeboten.

Bis dahin werden auch Termine vergeben.

Kommt diese Schließung zum richtigen Zeitpunkt oder zu früh?

Fendt: Die für die niedergelassenen Ärzte verantwortliche Kassenärztliche Vereinigung hat zugesichert, die Impfnachfrage zukünftig bedienen zu können. Somit kann die Schutzimpfung der Bevölkerung gegen Covid-19 in die Regelversorgung durch die Hausärzte und Apotheken übergehen.

Bis heute kümmert sich das Impfzentrum mit mobilen Teams vorrangig um die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis und versorgt auch bettlägerige Patienten, die anderweitig keine Impfmöglichkeit haben. Die Heim- und Hausärzte stehen hier nun zukünftig in der Verantwortung, für den Impfschutz dieser Patienten zu sorgen.

Wie viele Impfungen werden derzeit noch täglich im Impfzentrum durchgeführt?

 Fendt: Derzeit werden circa 350 bis 500 Impfungen pro Woche im Impfzentrum und an den mobilen Impfstationen durchgeführt.

Drei weitere covid-positive Landkreisbürger in den Kliniken verstorben

Das Landratsamt Mühldorf meldete am Freitag (4. November) für den Landkreis eine Inzidenz von 162. In den vergangenen sieben Tagen wurden 380 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Damit liegen im Landkreis Mühldorf insgesamt 65.931 bestätigte Fälle seit März 2020 vor.

Es wurden drei neue Todesfälle gemeldet. So starben im „InnKlinikum“ am 29. Oktober zwei Männer im Alter von 61 und 86 Jahren und am 3. November eine 78-jährige Frau. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt damit aktuell 342. Das „InnKlinikum“ meldete 48 covid-positive Patienten in den Häusern Mühldorf, Altötting und Burghausen. Davon wurden vier auf der Intensivstation behandelt, drei davon mussten künstlich beatmet werden.

Im Zeitraum vom 28. Oktober bis 3. November 2022 kam es bei 191 neuen Corona-Fällen in 142 Fällen trotz vollständiger Impfung zu einer Infektion. Bis einschließlich 4. November wurden insgesamt 241.967 Impfungen im Landkreis verabreicht. Insgesamt 84.321 Personen sind mindestens einmal geimpft, das entspricht rund 73 Prozent aller Landkreisbürger. 86.827 Personen oder knapp 74 Prozent haben die abschließende Impfung erhalten. 66.959 Personen haben die erste Auffrischungsimpfung erhalten, 7192 Personen die zweite Auffrischungsimpfung und 59 Personen bereits die dritte Auffrischungsimpfung.

Vier Landkreis-Gemeinden blieben in der vergangenen Woche von Corona verschont.

Von den 191 Neuinfektionen der vergangenen Woche sind 85 oder 44 Prozent der Altersgruppe 35 bis 59 Jahren sowie 49 oder 26 Prozent der Altersgruppe von 60 bis 79 Jahren zuzuordnen. In der Gruppe der 15- bis -34-Jährigen wurden 43 neue Fälle bestätigt, das entspricht 22 Prozent, sowie sieben Fälle in der Altersgruppe über 80 Jahren oder vier Prozent. Fünf neue Fälle oder drei Prozent gab es in der Altersgruppe von 0 bis 4 Jahren sowie zwei neue Fälle im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, rund ein Prozent.

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