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Gemeinderat will Grundsatzentscheidung

Immer mehr Grundstückseigentümer in Kraiburg wollen Metallzäune

Metallzäune werden offensichtlich für immer mehr Grundstückseigentümer attraktiv. In Bebauungsplänen sind diese Einfriedungen in der Regel nicht vorgesehen.
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Metallzäune werden offensichtlich für immer mehr Grundstückseigentümer attraktiv. In Bebauungsplänen sind diese Einfriedungen in der Regel nicht vorgesehen.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Einfriedungen, Zäune, Stabmattenzäune sorgen seit einiger Zeit auch in der Marktgemeinde Kraiburg für Diskussionsstoff. Jetzt will der Gemeinderat mit einer Grundsatzentscheidung für eine klare Linie sorgen.

Kraiburg am Inn – Bereits in der Juli-Sitzung des Gemeinderats ging es um einen Antrag für ein Anwesen in der Kampenwandstraße, den der Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit ablehnte. Der Bebauungsplan „Ensdorfer Wiesen“ sieht maximal 90 Zentimeter hohe Einfriedungen vor, die aus naturbelassenem Holz sein sollen. Der Antragsteller, ein Hundesportler, wollte einen zwei Meter hohen Stabmattenzaun.

Pikant ist die Diskussion auch deshalb, weil andere Metallzäune längst stehen – ohne dass je ein Genehmigungsantrag gestellt worden wäre.

Im August gleich drei Anträge

Im August hatte es das Gremium bereits mit drei Anträgen zu tun. Einem neuen Vorstoß des Antragstellers aus der Kampenwandstraße, der die Höhe des Metallzauns von zwei Meter auf 1,80 Meter reduzieren und dafür eine isolierte Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplanes erwirken wollte. Dazu kamen zwei weitere Anträge, die Grundstücke in der Silveriostraße betrafen, wo ein Holzzaun gegen einen 1,80 Meter hohen Doppelmattenzaun ausgetauscht werden soll, sowie in der Bürgermeister-Voglmaier-Straße, wo der Antragsteller einen 1,60 Meter hohen Stabmattenzaun errichten will.

Auf Vorschlag von Bürgermeisterin Petra Jackl (CSU) hat der Gemeinderat alle Antrage abgesetzt und eine Grundsatzentscheidung angekündigt. Die soll nun in der öffentlichen Sitzung am Dienstag, 14. September, beraten und beschlossen werden. hg

Photovoltaik-Freiflächen, Pumptrack und Haushalt

Die Weichen für zwei Photovoltaik-Freiflächen im Ortsteil Ensdorf mit einer Gesamtfläche von rund 14 Hektar hat der Gemeinderat schon vor mehreren Monaten gestellt. In der Sitzung am Dienstag, 14. September, steht nun die Billigung des Planentwurfs für die Flächennutzungsplanänderung und die Aufstellung der Bebauungspläne an.

Weitere Tagesordnungspunkte betreffen die Änderung des Bebauungsplanes „Alter Sportplatz“, das ist der Bereich um die Söllstraße. Dort will der Gemeinderat Nachverdichtung und mit der Möglichkeit, aufzustocken zusätzliches Baurecht schaffen.

Ein weiteres Thema ist die Aufstellung des Haushaltsplanes für das laufende Jahr.

Für die Jugend ist ein anderes Projekt interessant, das seit einiger Zeit im Gespräch ist: der Pumptrack, das ist ein Rundkurs mit Wellen für Mountainbikes, der auch mit Inlineskatern oder Longboards befahren werden kann. Auch darüber soll entscheiden werden.

Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr in der Aula der Grundschule.

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