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Insekten-Streetfood

Im Landeanflug auf den Teller

Nicole Petzi
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  • Nicole Petzi
    VonNicole Petzi
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Wer glaubt, dass gegrillte Heuschrecke und anderes schmackhaftes Insekten-Streetfood nur Teil des letzten Asienurlaubs mit Essstäbchen sind, der hat es einfach nicht verstanden!

Schließlich pfeifen es alle Spatzen von den Dächern – und die müssen es ja wissen –, dass unsere krabbelnden und kriechenden Zeitgenossen das proteinreiche und nachhaltige Essen der Zukunft sein sollen.

Vorboten, dass dieser Trend auch unsere Region erreicht, gibt es so manche. Zum Beispiel gibt es bei uns die bayernweit erste kommerzielle Produktion von Insektenlarven als High Protein Würmer für die Tiermast, ausgerechnet auf einem ehemaligen Ferkelmastbetrieb in Oberbergkirchen. Aus einem der größten Viehlandkreise könnte bald einer der größten Wurmlandkreise werden. Sozusagen.

Warum also nicht auch auf den Teller? Da möchte die EU nicht im Tal der Ahnungslosen bleiben und lässt seit Kurzem ein Speiseinsekt nach dem anderen auf dem Markt zu. Nach Mehlwürmern kamen Wanderheuschrecken, es folgten Hausgrillen, die kürzlich erst von den Larven des Glänzendschwarzen Getreideschimmelkäfers, auch Buffalowurm genannt, eingeholt wurden. Die Liste wird mit Sicherheit noch viel länger – keine Sorge. Es kommt sicher jeder irgendwann auf die Kosten bei den bekannten über 2000 verschiedenen Speiseinsekten.

Aber bitte dann schon für unsere westlichen Mägen akkurat zubereitet: Wie wäre es denn mit Heuschrecke in süßer Schokoglasur oder einem pikanten Mehlwürmer-Burger? Ganz klar – die zwei Milliarden Menschen weltweit, die seit ewigen Zeiten auf den Sechsbeinern herumkauen, müssen es schließlich wissen: Es gibt Alternativen zur pupsenden Kuh auf der Weide und der sich im Schlamm suhlenden Sau.

Den wohligen Urlaubswürgereiz gibt’s mit der neuen Haute Cuisine kostenlos jeden Tag dazu. Bon appétit!

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