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Nachruf

Georg Hofmeister aus Hundberg ist mit 88 Jahren verstorben

Georg Hofmeister starb mit 88 Jahren.
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Georg Hofmeister starb mit 88 Jahren.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Familie, Gesellschaft, seine geliebten Berge und seine Schafzucht – es war ein erfülltes Leben für Georg Hofmeister, der jetzt im Alter von 88 Jahren starb.

Taufkirchen/Hundberg – Familie, Gesellschaft, seine geliebten Berge und seine Schafzucht – es war ein erfülltes Leben für Georg Hofmeister, der jetzt im Alter von 88 Jahren starb. Aber es war auch ein Leben mit Tiefen: beispielsweise, als seine Tochter Rosmarie bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam oder seine geliebte Frau Therese, die er 1953 vor den Traualtar geführt hatte, im Jahr 2019 starb. Doch die Familie mit den drei Töchtern, ihren Partnern und den Enkelkindern gab die ihm die Kraft, auch seine schweren Erkrankungen zu ertragen.

Georg Hofmeister wurde am 9. November 1932 als Jüngstes von drei Kindern in Hundberg geboren und besuchte die Schule in Taufkirchen. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Maurerlehre bei der Firma Binder. Er blieb der Firma 40 Jahre treu. Eine Rückenerkrankung zwang ihn dazu, seinen Beruf aufzugeben. Auch im Ruhestand musste er weitere vier Operationen über sich ergehen lassen. Nach den letzten beiden im Jahr 2019 gab es keine Besserung mehr und er war seither auf den Rollstuhl angewiesen. Aber auch das hielt ihn nicht davon ab, sich für die Geschehnisse rund um seine Heimat und darüber hinaus zu interessieren.

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Georg Hofmeister war in vielen Vereinen aktiv

Schließlich war er Zeit seines Lebens ein Mensch, der sich in die Gesellschaft einbrachte, sei es bei den örtlichen Vereinen – er war unter anderem Gründungsmitglied des Radlervereins, dem er 70 Jahre angehörte, über 60 Jahre Mitglied der Feuerwehr und der Raiffeisenbank und schloss sich dem Gartenbauverein, dem Georgiverein und dem Seniorenclub an, aber auch dem Schäferverein Mühldorf, zu dem ihn seine Leidenschaft für die Schafzucht führte. Eine weitere Leidenschaft Georg Hofmeisters waren die bayrischen Alpen, in denen er zahlreiche Touren, auch über mehrere Tage, unternahm. Seine Erinnerungen daran teilte er auch noch im Rollstuhl sitzend mit Freunden und Bekannten, die ihn immer wieder besuchten. Mit ihnen genoss er es, vor der Haustüre auf dem Bankerl zu sitzen und sich zu unterhalten.

Seine größte Liebe galt jedoch seiner Familie, die ihn bis zu seinem Lebensende umsorgte. Und hier insbesondere seinen sieben Enkeln und acht Urenkeln, die dem Opa so viel bedeuteten und die ihn nun ihrerseits sehr vermissen.

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