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Staatsforsten rechnet mit moderatem Anstieg der Holzpreise

Holzmarkt in der Region Mühldorf hat sich stabilisiert

Der Holzmarkt in der Region hat sich wieeder stabilisiert.
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Der Holzmarkt in der Region hat sich wieeder stabilisiert.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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Die Holzversorgung in der Region ist gesichert. Die stellten die Bayerischen Staatsforten und die Waldbesitzervereinigung im Landkreis Mühldorf fest. Auch bei den Holzpreisen gehen beide von moderaten Steigerungen, bei einem Niveau von rund 120 Euro bis zu 140 Euro je Festmeter frischem Fichtenholz bei regionalen Unterschieden.

Mühldorf/Regensburg – Die Lage auf dem heimischen Holzmarkt hat sich entspannt. Was für den ganzen Freistaat gilt, trifft auch im Landkreis zu.

Die Versorgungskrise im Frühjahr und Sommer dieses Jahres mit zu wenig Holz vor allem für das weiterverarbeitende Gewerbe ist vorüber. Diese Bilanz ziehen die Bayerischen Staatsforsten in Regensburg.

Holzmarkt ist in der Region stabil

Aufgrund einer Beruhigung des Absatzmarktes für Schnittholzprodukte gibt es wieder ausreichend Holz für Holzbauer, Schreiner, Zimmerer und für den Bausektor, heißt es bei der Behörde. Die Holzversorgung ist stabil und dauerhaft gewährleistet. „Alle, die gerne mit Holz bauen oder Holz anderweitig verwerten wollen, können mit einer sicheren Holzversorgung rechnen“, betont der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer.

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„Der Holzmarkt in der Region ist momentan tatsächlich einigermaßen stabil. Einzig der Windwurf in Obing hat bei uns in der Region zu leichten Preisrückgängen im Rundholz geführt“, bilanziert Michael Erber, Geschäftsführer des Mühldorfer Waldbauernverbandes. „Die regionalen Sägewerke sind zur Zeit recht gut mit Rundholz versorgt. Da spielt bestimmt die Menge aus Obing eine gewichtige Rolle“, sagt er. „Insgesamt ist es im Moment nicht abzuschätzen, wie sich der Preis beim Rundholz im vierten Quartal entwickelt“, sagt Michael Erber.

Verschont blieb der Landkreis zwar nicht vom Borkenkäfer, er trat aber nicht so schädigend auf, wie in den Vorjahren, beschreibt Erber die aktuelle Situation in den Wäldern an Inn, Isen und Rott. „Der Borkenkäfer blieb zwar heuer nicht komplett aus, ist aber tatsächlich deutlich weniger als noch im letzten Jahr.“ Die Staatsforstenbestätigen diese Entwicklung.

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Bei den Holzpreisen rechnet Neumeyer mit einer stabilen bis moderat steigenden Preisentwicklung. Die Schnittholzpreise sind in den letzten eineinhalb Jahren stark angestiegen. Derzeit zeichnet sich eine Preisberuhigung ab. Die Rohware aus dem Wald ist demgegenüber nur verzögert und geringer im Preis gestiegen.

„Deshalb rechne ich beim Rundholz mit stabilen bis moderat steigenden Preisen im nächsten halben Jahr bei einem Niveau von rund 120 Euro bis zu 140 Euro je Festmeter frischem Fichtenholz bei regionalen Unterschieden“, sagt Neumeyer.

Holzversorgung ist gesichert

Da das Forstschädensausgleichsgesetz ausläuft, rechnen die Waldbesitzer im Landkreis Mühldorf mit verstärkten Baumfällungen im Staats- und Großprivatwald. „Somit ist eine Holzversorgung in der Region gesichert.“ Wie sich die Besitzer kleineren Privatwalds verhalten werden, kann der noch nocht abschätzen. Denn die richten sich bei ihren Fällungen traditionell sehr stark nach den Preisen, die sie fürs Holz erwirtschaften können. Ist der zu gering, werde wenig Holz geschlagen. „Das Einschlagsgeschehen ist somit noch mit einem großen Fragezeichen versehen.“

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