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Auf den höchsten Höhen in Südamerika

Das ist einer der alten Öfen die heute noch in den Häusern in Ecuador stehen. Ein offenes Feuer, davor Bewohnerin Lucia Zhunaula, die Bäuerin, die auf dem Hof auf einer Höhe 2500 Metern in der Provinz Loja, im Süden Ecuadors lebt und dringend einen neuen Ofen bräuchte. privat
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Das ist einer der alten Öfen die heute noch in den Häusern in Ecuador stehen. Ein offenes Feuer, davor Bewohnerin Lucia Zhunaula, die Bäuerin, die auf dem Hof auf einer Höhe 2500 Metern in der Provinz Loja, im Süden Ecuadors lebt und dringend einen neuen Ofen bräuchte. privat

Schwindegg/Kirchdorf – Im November besuchte eine achtköpfige Reisegruppe der Katholischen Landvolkbewegung das Partnerland Ecuador der Diözese München und besichtigte dort einige Projekte.

Zu dieser Reisegruppe gehörte auch der Schwindegger Augustin Obermeier. Er möchte am morgigen Donnerstag in einem Bildervortrag über Land und Leute in Ecuador berichten. Der einstündige Vortrag findet im Pfarrheim in Kirchdorf/Haag, Hacklthaler Straße 6, statt und beginnt um 20 Uhr.

Ein kleines und doch so großes Land, ein vielfältiges dazu: Ecuador ist etwa so groß wie Großbritannien und grenzt an seiner Westseite an den Pazifischen Ozean mit den vorgelagerten Galapagosinseln. Über 16 Millionen Einwohner leben in dem Land, das drei Regionen umfasst, das Küstengebiet mit seinen Bananen-, Mango-, Papaya- Kakaoplantagen, das Hochland mit aktiven Vulkanen und dem höchsten Berg Chimborazo mit rund 6300 Metern und den Regenwald mit seiner einzigarten Tier- und Pflanzenwelt.

Im Hochland auf einer Höhe von 2500 bis 3800 Metern war die Delegation mit einem Auftrag unterwegs: In den Hütten dort oben kochen die Frauen noch immer auf dem offenen Feuer. Dabei atmen sie ständig giftige Rauchgase ein. Lungen- und Augenschäden sowie Verletzungen durch das offene Feuer sind die Folgen. Damit den Frauen und auch den Familien das Leben dort lebenswerter gestaltet werden kann, soll ein einfacher, bezahlbarer Herd Abhilfe schaffen, der vor Ort aufgebaut werden kann. Das Know-how dafür hatte sich vor einiger Zeit ein junger Mann aus Ecuador geholt, der in Deutschland ein soziales Jahr absolviert hatte und sich bei der Firma Obermeier in Schwindegg in puncto Material, Fertigung und Schweißtechnik informieren durfte.

Der Auftrag der Gruppe war es nun, sich beim Besuch in Ecuador über die Situation vor Ort ein Bild zu machen, Technik und Kalkulation einzuschätzen und passende und preisgünstige Zulieferer zu finden. Zudem mussten auch Wege gefunden werden, wie die Hilfe und Materialien zu den abgelegenen Orten geschafft werden können.

Ein Ofen wird sich bei rund 600 bis 800 US-Dollar bewegen. Zusammen, mit der St. Wolfgangerin Anne Karl-Rott wird Gust Obermeier, den einstündigen Bildervortrag abhalten. Beide stehen anschließend auch für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Spenden für Öfen, werden gerne entgegen genommen. tf

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