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Eigenständigkeit bringt Aufwertung

Hochschulcampus Mühldorf: Sozialwissenschaft bekommt eigene Fakultät

Im Industriepark liegt das Gebäude des Campus Mühldorf. Inzwischen nutzen Dotzenten und Studentinnen alle Etagen des ehemaligen Pressevertriebs Südost.
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Im Industriepark liegt das Gebäude des Campus Mühldorf. Inzwischen nutzen Dotzenten und Studentinnen alle Etagen des ehemaligen Pressevertriebs Südost.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Das Studienangebot Sozialwissenschaften am Campus Mühldorf wird offiziell zu einer eigenständigen Einrichtung der Hochschule Rosenheim.

Rosenheim/Mühldorf – Das teilte der Kanzler der TH Rosenheim, Oliver Heller, jetzt mit. Das Studienangebot der beiden Standorte verändert sich dadurch nicht, die vormalige zentrale wissenschaftlichen Einrichtung werden aber in Fakultätüberführt. Das gilt auch für den Studienzweit Chemische Technologie und Wirtschaft in Burghausen.

Fakultäten von Anfang an geplant

„Es war von Anfang an geplant, dass an den beiden Standorten in Burghausen und Mühldorf später Fakultäten beheimatet sind“, erläutert Heller. In der Gründungsperiode eines neuen Standorts sei es jedoch unumgänglich, die Strukturen schlank zu halten. „Allein das für eine Fakultät erforderliche Personal steht in den ersten Jahren nicht zur Verfügung.“

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Die wissenschaftlichen Einrichtungen an beiden Standorten hätten aber die künftige Organisation bereits in den vergangenen Jahren widergespiegelt. „Mit Gründung der Fakultäten ist die Aufbauphase jetzt abgeschlossen“, verdeutlicht der Hochschuldekan. In Mühldorf fanden die ersten Vorlesungen im Herbst 2014 statt, in Burghausen zwei Jahre später.

Neue Dekanin in Mühldorf

Zum Dekan an der Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft wurde Prof. Philipp Keil gewählt, der seit Herbst 2020 den Standort leitet. Prodekan und damit Stellvertreter ist Prof. Dominik Pentlehner. Als Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften wurde Prof. Barbara Solf-Leipold per Wahl bestimmt, die zu Jahresbeginn bereits die Institutsleitung übernommen hatte. Prodekan am Standort Mühldorf am Inn ist Prof. Alp Aslan.

„Unsere beiden Standorte in Burghausen und Mühldorf am Inn haben sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt, die Studierendenzahlen gingen kontinuierlich nach oben“, sagt TH-Präsident Heinrich Köster. Die chemietechnischen beziehungsweise sozialwissenschaftlichen Studiengänge seien wichtige Bestandteile des Studienangebots der Technischen Hochschule Rosenheim. Zudem bereicherten sie im Rahmen der Regionalisierungsstrategie des Wissenschaftsministeriums die Bildungslandschaft im ländlichen Raum.

Studiengänge in Mühldorf

Am Campus Mühldorf können Studieninteressierte zwischen den Bachelorstudiengängen Angewandte Psychologie, Pädagogik der Kindheit und Soziale Arbeit wählen.

Der Campus Burghausen bietet die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, Chemieingenieurwesen, Chemtronik und Umwelttechnologie sowie die Masterstudiengänge Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften und Circular Economy an.hon

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