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1,7 Millionen Euro in Aschau am Inn investiert

Hier will jeder wieder gerne Kind sein: Kinderwelt nach Umbau eingeweiht

Schmucker Anblick: Die Kinderwelt in Aschau wirkt auch von außen freundlich und einladend.
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Schmucker Anblick: Die Kinderwelt in Aschau wirkt auch von außen freundlich und einladend.

Mitten im Corona-Lockdown hat die Aschauer Kinderwelt nach dem Um- und Neubau die neuen Räume im Obergeschoss in Betrieb nehmen können. An eine offizielle Einweihung war aber lange nicht zu denken. Die wurde jetzt nachgeholt.

Von Gerd Kreibich

Aschau am Inn – „Ein Haus wird nur einmal gebaut, ein Zuhause aber täglich neu.“ Mit diesem Satz beschloss Bürgermeister Christian Weyrich seine Grußworte zur Eröffnung der Neu- und Umbauten an der Kindertagesstätte Kinderwelt Mariä Himmelfahrt in Aschau. Viel zu lange habe man warten müsse, um endlich die Erweiterung der Einrichtung gebührend feiern zu können, „heute tun wir das mit Freude und Stolz“.

Die farbenfrohe Außengestaltung des Gebäudes kam sehr gut an bei (von links) Pater Heinz Menz, Verwaltungsleiter Wolfgang Gschlößl, Architekt Johannes Schmuck, Alt-Bürgermeister Alois Salzeder, Einrichtungsleiterin Erika Dimarch und Bürgermeister Christian Weyrich.

Arbeiten während laufenden Betriebes

Weyrich erinnerte auch daran, dass der Weg zur feierlichen Einweihung nicht immer leicht gewesen sei. Allein die Tatsache, dass man im laufenden Betrieb der Einrichtung bauen musste, habe organisatorisch und bautechnisch sehr hohe Anforderungen gestellt. „Das war schon manchmal eine Zerreißprobe für die Mitarbeiter und auch die Kinder.“ Das Ziel sei aber nie aus den Augen verloren worden, am Ende stehe jetzt ein großartiges Ergebnis, sagte der Bürgermeister, der für die notwendige Geduld und Unterstützung dankte.

Mit den neuen Gruppen- und Funktionsräumen und damit Raum für mehr als 170 Betreuungsplätze hat Aschau in Krippe und Kindergarten die größte Einrichtung dieser Art im Landkreis geschaffen. Durch die Umsetzung moderner Standards sei es gelungen, hervorragende Voraussetzungen für die Kinderbetreuung, gute Arbeitsbedingungen für das Personal und dazu noch ein attraktives und energetisch effizientes Gebäude zu realisieren.

Bürgermeister Christian Weyrich hatte für die Leiterin der Kinderwelt, Erika Dimarch, und ihr Team eine süße Überraschung mitgebracht.

Investiert wurden dafür 1,7 Millionen Euro, doch dieses Geld, so Bürgermeister Weyrich, sei für die Betreuung der Kinder bestens angelegt. „Mit dem Bau ist die größte Aufgabe der Gemeinde erst einmal erledigt, jetzt beginnt der spannendere und wichtigere Teil: die Arbeit mit den Kindern“, unterstrich der Bürgermeister. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass man mit dem Katholischen Kindergartenverbund Aschau einen Partner habe, der nicht nur verlässlich und kompetent sei, sondern die Aufgaben des Kita-Betriebs mit großer Hingabe übernommen habe.

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Unter dieses Motto hatte Einrichtungsleiterin Erika Dimarch ihre Begrüßungsworte gestellt, um aber auch gleich festzustellen: „Das hier ist besser geworden.“ Die Erweiterungsmaßnahmen hätten sich über einen längeren Zeitraum hingezogen: 2016 sei die Kombi-Gruppe eröffnet worden, ein Container wurde als Turmraum verwendet. 2018 konnte die Kinderkrippengruppe, in der Kinderwelt heißt sie „Schäfchengruppe“, fertiggestellt werden. Im Jahr 2020 wurde der Anbau fertiggestellt, und mit allen Restarbeiten und den durch Corona auferlegten Einschränkungen, die eine große Feier verhinderten, sei es jetzt möglich, die kirchliche Segnung durchzuführen und Um- und Neubauten offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Einen besonderen Dank richtete Erika Dimarch an den früheren Bürgermeister Alois Salzeder und seine Ratsmitglieder, die die Voraussetzungen geschaffen haben. Mit viel Humor erinnerte Dimarch an Zeiten während und nach den Bauarbeiten, in denen man einen Regenschirm brauchte im Haus, weil es an manchen Stellen hineinregnete. „Einige von uns haben nasse, aber niemals kalte Füße bekommen.“

Sonnendurchflutet und mit viel Stil

Neben vielen anderen Dankesworten an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, gab es noch sehr herzliche Dankesworte für Architekt Johannes Schmuck, der einen „stilvollen, großzügigen, fachlich abgestimmten und sonnendurchfluteten Anbau und Aufstockung“ geplant habe. „Die Kinder, die Eltern und wir fühlen uns hier sehr wohl.“

Den kirchlichen Segen erbat für die Kinderwelt Salesianerpater Heinz Menz. Kinder seien die Zukunft, „sie können die Welt verändern“. In der Kinderwelt, wie sie sich jetzt präsentiert, würde wohl jeder gerne wieder Kind sein.

Salesianerpater Heinz Menz spendete den neuen Räumen den kirchlichen Segen.

Beim Rundgang durch das Haus stellte sich auch heraus: der Bau ist tatsächlich sehr gelungen, helle Räume bieten viel Platz, so gibt es einen eigenen Raum, nur um zu malen, aber auch Möglichkeiten, sich zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen.

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