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NEUSTART IN ZEITEN VON CORONA

„Handy steht oft nicht still“ – Mettenheims Bürgermeister über seine Zeit im neuen Amt

Ist seit 2020 ehrenamtlicher Bürgermeister von Mettenheim: Josef Eisner muss zwischen Rathaus und seinem landwirtschaftlichen Betrieb hin und her wechseln.
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Ist seit 2020 ehrenamtlicher Bürgermeister von Mettenheim: Josef Eisner muss zwischen Rathaus und seinem landwirtschaftlichen Betrieb hin und her wechseln.

Mettenheim - Die erste Bürgerversammlung des 2020 neu gewählten Bürgermeisters Josef Eisner konnte im vergangenen Jahr nicht stattfinden. In einem Interview gibt er einen kleinen Rück- und Ausblick und ein paar Eindrücke in seine Tätigkeit als Bürgermeister.

von Petra Asanger

Die Corona-Pandemie hat unser Leben fest im Griff, wie sieht das bei Ihnen aus?

Josef Eisner: Wir versuchen unser Bestes in der Gemeinde Mettenheim, aber es ist nicht einfach. Es ist mir aber nach wie vor wichtig, die Bürgernähe nicht zu verlieren. So bin ich einfach bei Problemen vor Ort gewesen – beim Bürger, um hier die Anliegen zu besprechen und eine geeignete Lösung zu finden. Viel musste über das Telefon abgewickelt werden und mit den Online-Besprechungen bin ich mittlerweile auch ganz gut vertraut. Dennoch hoffe ich, dass uns der persönliche Kontakt bald wieder ermöglicht wird. Vor allem aber sollte es für die Kinder wieder möglich sein, unbeschwert Ihre Kindheit zu genießen.

Wie beurteilen Sie die finanzielle Lage der Gemeinde Mettenheim?

Eisner: Derzeit können wir hierzu noch keine Aussage treffen. Allerdings haben der Gemeinderat und ich immer ein Auge auf die Ausgaben. Auch bei der geplanten Kinderkrippenerweiterung versuchen wir, so gut es geht, sinnvoll zu wirtschaften.

Was haben Sie dieses Jahr noch geplant, außer der Kinderkrippenerweiterung?

Eisner: Die wichtigsten Planungen darüber hinaus sind dieses Jahr die Sanierungen der Abwasserkanäle in der Bahnstraße und die Erneuerung der Brauchwasserkanäle in der Sonnenstraße, Ludwig-der-Bayer-Straße, Bahnstraße und im Gartenweg. Das Feuerwehrhaus in Lochheim soll dieses Jahr noch in Betrieb genommen und der Breitbandausbau soll fortgesetzt werden.

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Wie sieht es bei Ihnen in Mettenheim mit Baugrund aus?

Eisner: In Gumattenkirchen haben wir die ersten fünf Bauparzellen vergeben. Sonst haben wir leider derzeit keine Bauplätze zur Verfügung.

Eisner: Viel zu tun, würde ich sagen. Mein Handy steht oft nicht mehr still. Da ich noch zu Hause einen Betrieb habe, ist es mir nicht immer möglich, vor Ort zu sein. Trotzdem ist es mir wichtig, für meine Mitarbeiter und auch für die Bürger von Mettenheim so gut es geht, erreichbar zu sein. So ist das Handy momentan mein wichtigstes Kommunikationsmittel. Viele Dinge müssen gelesen, besprochen und bearbeitet werden, da kommt es schon vor, dass der Samstag und Sonntag im Rathaus verbracht wird.

Was wünschen Sie sich für das Jahr 2021?

Eisner: Dass wir alle gesund bleiben und die Corona-Pandemie in den Griff bekommen. Dass jeder wieder sein Leben so führen kann, wie er es vor der Pandemie getan hat. Auch wäre es schön, wenn die Vereine wieder aktiv werden könnten und wieder„Leben“ in unsere Gemeinde kommt.

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