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Überblick: Kabinett beschließt Erleichterungen in Grundschulen, bei Sport und Kultur

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Zwischenbericht in der VG-Versammlung

Grundschulsanierung in Heldenstein ist Zeitplan um ein halbes Jahr voraus

Der erste – besonders schwierige – Sanierungsabschnitt A steht bereits vor dem Abschluss. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Grundschule Heldenstein schon nach Pfingsten 2022 in allen Räumen wieder den geregelten Betrieb aufnehmen. Schmuck/Gemeinde
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Der erste – besonders schwierige – Sanierungsabschnitt A steht bereits vor dem Abschluss. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Grundschule Heldenstein schon nach Pfingsten 2022 in allen Räumen wieder den geregelten Betrieb aufnehmen.
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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  • Peter Becker
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Die Grundschulsanierung in Heldenstein ist dem Zeitplan deutlich voraus. Der schwierigste Abschnit ist bereits abgeschlossen.

Heldenstein – Gute Nachrichten zum Stand der Schulsanierung brachte Architekt Johann Schmuck in die Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Heldenstein mit. Der Planer rechnet damit, dass bereits nach Pfingsten in den vier Klassenzimmern im ersten Bauabschnitt der Regelbetrieb wieder anlaufen kann. Allerdings war in den vergangenen Monaten wegen der hohen Inzidenz-Werte zwischenzeitlich ohnehin nur die vierte Klasse im Unterricht, der im Bereich des zweiten Bauabschnitts stattfand.

Nur noch die Trennwand zur Pausenhalle fehlt

Dort sollen die Bauarbeiten demnächst losgehen. Zum Abschluss des ersten Bauabschnitts sei nur noch der Einbau einer massiven verschiebbaren Trennwand zur neu gebauten Pausenhalle nötig.

Der neue Anbau für die Pausenhalle soll auch außerschulischen Zwecken dienen.

Zu dieser Lösung hatte sich die VG-Vorsitzende Antonia Hansmaier (CSU) kurzerhand wegen Lieferschwierigkeiten entschlossen, da der rundum verglaste Anbau damit auch für außerschulische Aktivitäten nutzbar sein wird. „Günstiger ist es auch“, rechtfertigte die Heldensteiner Bürgermeisterin ihre Entscheidung. „Und der Raum kann dann abends von Bürgern genutzt werden.“

Planer: Schwierigster Teil ist geschafft

Dass man den schwierigsten Teil bereits hinter sich habe, betonte der Architekt. Schließlich befinden sich der zweite und dritte Abschnitt in Gebäudeteilen, die erst deutlich später errichtet wurden.

„Das ursprüngliche Gebäude, das Teil des ersten Bauabschnittes war, stammt aus dem 19. Jahrhundert“, so der Planer bei einer Baustellenbesichtigung. „Da mussten wir praktisch kernsanieren.“ In diesem Zuge wurden dort auch alle Fenster und Heizkörper erneuert.

Fit für das digitale Zeitalter

In den nun folgenden Abschnitten müsse hingegen in erster Linie die Elektrik für das digitale Zeitalter fit gemacht werden und das Gebäude noch besser gedämmt werden. „Allerdings kommt im Bauabschnitt auch noch eine WC-Anlage dazu“, räumte der Architekt in der Sitzung ein. Auch erklärte er, dass die Lüftungsanlagen für die drei Abschnitte nun doch separat ausgeführt würden.

Dies sei nicht nur mit Blick auf Corona sinnvoll: „Man will ja nicht die Viren im ganzen Haus verteilen.“ Jedenfalls könne man darauf hoffen, dass auch der zweite Abschnitt noch heuer fertig wird: Im Idealfall würde der Gebäudeteil an der Ecke St.-Rupert- und Schulstraße bereits nach den Herbstferien wieder in Betrieb gehen. Jedenfalls sei aber mit einer Fertigstellung der Arbeiten gegen Jahresende zu rechnen.

Dezentrale Lüftungsanlage

Wann die Sanierung des in Richtung der Sportanlagen weisenden Gebäudeflügels fertig ist, hängt vom Wetter ab. Doch selbst wenn dort der Unterricht erst nach Pfingsten 2022 wieder starten könnte, wäre die Sanierung laut Schmuck ein halbes Jahr früher fertig als geplant.

Die Klassenräume werden dann nicht nur mit einer dezentralen Lüftungsanlage ausgestattet sein, sondern auch bestmöglich im Hinblick auf digitale Erweiterungen, wie beispielsweise Beamer. Den Digitalpakt habe man voll ausgeschöpft, erklärte Bürgermeisterin Antonia Hansmaier. Von den Fördermitteln des Freistaats wurden beispielsweise bereits 28 Laptops für Schüler angeschafft.

Derzeit Projekt im Kostenrahmen

„Dann kann man sich künftig doch den Computerraum sparen“, meinte Rattenkirchens Bürgermeister Rainer Greilmeier (CSU/FWG). Dass die neuen mobilen Computer auch für die Schulsanierung gelegen kommen, weil dadurch ein weiteres Klassenzimmer zur Verfügung steht, bestätigte Hansmaier.

„Die Entwicklung der Schülerzahlen spricht sowieso dafür, dass wir künftig zwei Klassenräume mehr brauchen. Eine Klasse könnte schon jetzt geteilt werden!“ Ob eine von den Lehrern gewünschte Digitaltafel in zumindest einem Klassenzimmer noch im Zuge der Sanierung zu realisieren ist, ist unklar.

Projekt derzeit im Kostenrahmen

Lob für die gute Zeitplanung kam von Rattenkirchens Gemeinderat Adolf Deißenböck (CSU/FWG), dem sich die anderen Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung anschlossen.

Wie Kämmerer Thomas Ellinger auf Anfrage mitteilte, bewegt sich das Sanierungsprojekt der Gemeinde Heldenstein derzeit im Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro.

Der nächste Brocken: die Turnhalle

Die Schulsanierung ist das eine, die Zukunft der alten Turnhalle eine weitere große Herausforderung für die Gemeinde Heldenstein, die in beiden Fällen der Bauherr ist. Die Weichen sind insofern gestellt, dass die ursprünglich einmal anvisierte Sanierung vom Tisch ist. „Die wäre bei der alten Halle teurer gekommen als der Neubau“, sagt Architekt Johann Schmuck. Jetzt soll die Halle abgerissen und durch einen Neubau im Bereich des jetzigen Hartplatzes ersetzt werden.

Für das Projekt liegt bereits eine Förderzusage vor. Wann die Gemeinde den Neubau angehen kann, steht noch nicht fest. Vermutlich in der Juni-Sitzung werde im Gemeinderat ein Vorentwurf der Planung präsentiert, so Kämmerer Thomas Ellinger auf Anfrage. Laut Kostenschätzungen, die allerdings schon einige Jahre alt sind, geht es um eine Größenordnung von gut zwei Millionen Euro. Neuere Zahlen will Ellinger vor den Haushaltsberatungen im Gemeinderat nicht nennen.

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