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Präsenzunterricht genießt absolute Priorität

Mehr Grundschüler in Mühldorf im kommenden Schuljahr

Schulamtsdirektor Hans Wax und Schulamtsdirektorin Gabriele Rottmüller sind für das kommende Schuljahr gerüstet.
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Schulamtsdirektor Hans Wax und Schulamtsdirektorin Gabriele Rottmüller sind für das kommende Schuljahr gerüstet.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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Am Dienstag, 14. September, starten 1134 Erstklassler im Landkreis Mühldorf ihre Schullaufbahn. Im letzten Jahr waren es 1014 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der Grundschüler stieg auf 4313 Schüler, die Zahl der Mittelschüler sank um 53 auf 216. Bei der Digitalisierung der Schulen gab es im Landkreis im letzten Jahr große Fortschritte.

Mühldorf – Wir sprachen über die Situation an den Grund- und Mittelschulen mit den Schulamtsdirektoren Hans Wax und Gabriele Rottmüller.

Dauerhafter Präsenzunterricht

„Unser großes Ziel in diesem Schuljahr ist es, den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten“, betonten beide Schulamtsdirektoren.

Die Zahl der Grundschüler im Landkreis Mühldorf steigt auf 4313 Schüler (Vorjahr: 4088). Diese Schüler werden in 200 Klassen unterrichtet. Neun Grundschulklassen mehr als im letzten Schuljahr müssen gebildet werden. „Der Landkreis Mühldorf und gerade die Stadt Mühldorf wachsen weiter und diese Zuzüge sorgen für den Anstieg bei den Grundschülern. Auch werden wieder mehr Kinder geboren“, erklärt Schulamtsdirektor Hans Wax,

Die Zahl der Mittelschüler im Landkreis Mühldorf nimmt um 53 ab und liegt in diesem Schuljahr bei 2161 (Vorjahr: 2274). 119 Klassen wurden für die Mittelschüler gebildet.

Rund 600 Lehrer unterrichten diese 6474 Schülerinnen und Schüler in den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Mühldorf.

Das Schulamt kann auch im kommenden Schuljahr in den Grundschulen 18 jahrgangskombinierte Klassen anbieten. In den Mittelschulen können wieder 26 M-Klassen und zwei Praxisklassen gebildet werden. In den Grundschulen gibt es fünf gebundene Ganztagsklassen und an den Mittelschulen 33.

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Probleme gibt es bei den Lehrkräften. Hans Wax hofft, dass sich noch Lehrerinnen und Lehrer melden, die für eine andere Schule ausgebildet wurden. Gymnasiallehrer werden zu einer Umschulung animiert. Sie werden mit Zweitqualifikation zu Grund-Schulpädagogen ausgebildet.

„Derzeit können wir den Unterricht vollumfänglich gewährleisten“, betonte Hans Wax. Er sieht aber Probleme auf das Schulamt zukommen, wenn weitere Kolleginnen schwanger werden. Auch die Rückkehr von ausgebildeten Gymnasiallehrern an die Gymnasien trifft uns hart“, erklärt Wax,

Corona ist bei den Grund- und Mittelschulen weiter ein Thema. „Bei der Einschulung halten wir uns an die Vorgaben des Kultusministeriums und hoffen auf die Vernunft der Eltern, nicht ungeimpft zur Einschulung zu kommen. Wir wollen für die Kinder und Eltern schon einen etwas festlichen Rahmen bei er Einschulung, aber alle Hygienevorgaben müssen penibel eingehalten werden“

Die freiwillige Testpflicht für Grund- und und Hauptschüler bleibt bestehen. Für die Grundschüler gibt es eine große Erleichterung. Sie benützen im kommenden Schuljahr den Lolli-Test, der den Nasentest ablöst.

Alle Schulen im Landkreis Mühldorf haben umfassende Hygienekonzepte erstellt, die auf den Vorgaben des Kultusministeriums bestehen. „Der Einbau von Luftfiltern in die Klassenräume ist Sache des jeweiligen Sachaufwandträgers. Dieser Einbau ersetzt aber keinesfalls das Lüften und damit die Zufuhr von Sauerstoff“, betont Hans Wax. Beide Schulamtsdirektoren betonen, dass die Umsetzung der Konzepte in allen Grund- und Mittelschulen hervorragend laufe und sich eingespielt habe.

Fortschritte bei Digitalisierung

Auch bei der Digitalisierung der Schulen gab es seit dem letzten Jahr große Fortschritte. Der Landkreis hatte allen Schulen ein Angebot für das digitale Lernen gemacht, das auch von vielen Schulen umgesetzt wurde.

Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, werden zu Hause digital unterrichtet. Dies kann aber nur geschehen, wenn der Lehrer eine Freistunde hat oder es am Nachmittag nachholen kann.

„Bei der Digitalen Fortbildung sind wir im Landkreis Mühldorf auf einem sehr guten Weg. Viele Lehrerinnen und Lehrer haben sich in eigens eingerichteten Gruppen fortgebildet und diese Form der Weiterbildung besteht weiterhin“, erläutert Gabrielle Rottmüller. Sie würdigte dabei das außerordentliche Interesse der Lehrerinnen und Lehrer.

Im Landkreis Mühldorf ist derzeit kein einziger Schulstandort in seinem Bestand gefährdet. Dies zeigt, so Hans Wax, deutlich die Akzeptanz der Mittelschulen bei den Eltern.

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