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KLEINE FEIERSTUNDE FÜR VERABSCHIEDUNG

Goldene Ehrennadel für Mühldorfs Altlandrat Georg Huber

Georg Huber
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Georg Huber.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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Landrat Georg Huber und weiter 26 Kreisrätinnen und Kreisräten kandiierten bei den letzten Kommunalwahlen nicht mehr für den Mühldorfer Kreistag. Landrat Max Heimerl würdigte im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Wintergarten in Mühldorf die ehrenamtliche Arbeit der langjährigen Kreisräte. Er dankte seinem Vorgänger für alles , was er für seinem Landkreis geleitet hat.

Mühldorf – Aufgrund der Corona-Pandemie konnten nach den Kommunalwahlen 2020 weder Altlandrat Georg Huber noch 26 ausgeschiedene Kreisräte verabschiedet werden. Dies holte Landrat Max Heimerl in einer kleinen Feierstunde jetzt im Mühldorfer Wintergarten nach.

Heimerl würdigte Georg Huber als Landrat mit unermüdlicher Schaffenskraft und Ausdauer während seiner ganzen Amtszeit. Unter Georg Huber gelang es, den Haushalt zu konsolidieren und die Doppik einzuführen. „Unter Deiner Leistung und unter Deinem Engagement vollzog das Landratsamt auch den Wandel von der Behörde zum modernen Dienstleistungszentrum “, stellte sein Nachfolger heraus.

Landkreis wurde zur Bildungsregion

Mit dem Aufbau der Kreis- und Regionalentwicklung wurde viele Bereiche und Projekte auf den Weg gebracht. Auch das Bundesförderprogramm „Lernen vor Ort“ startete im Landkreis eine beispielhafte Bildungsinitiative. 2013 wurde der Landkreis Mühldorf mit dem Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet.

„Ein Leutturmprojekt in Deiner Amtszeit ist die Schaffung eines dezentralen Studienangebots mit dem Campus Mühldorf in Kooperation mit der Hochschule Rosenheim. Die hast auch bei der Digitalisierung der Schulen, bei denen der Landkreis Sachaufwandsträger ist weit vorausgeschaut und alle mit Glasfaser ausstatten lassen. In der Pandemie haben diese Schulen funktioniert“, stellte Heimerl heraus.

Die Fusion der Kliniken mit dem Landkreis Altötting bezeichnete Heimerl als den richtigen Weg zur richtigen Zeit, um die Versorgung in beiden Landkreisen auch in Zukunft zu sichern.

Huber war es auch, der trotz Widerstände, die Digitalisierung im Landratsamt vorangetrieben hat.

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„Deshalb darf ich an dieser Stelle persönlich wie auch im Namen des Landkreises Mühldorf Vergelt‘s Gott sagen für all das, was Du für Deinen Heimatlandkreis getan hast“, bilanzierte Heimerl.

Für Bundesinnenstaatssekretär Stephan Mayer war Georg Huber immer ein königlich, bayerischer Landrat, der auch mit viel Sturheit ausgestattet war.

Dank für gute Zusammenarbeit

„Wir beide haben fast zeitgleich 2002 begonnen und dann viele Probleme wie Grünes Zentrum, Kreissparkasse und Krankenhausfusion gemeinsam bewältigt. An dieser Stelle möchte ich mich für die immer sehr gute Zusammenarbeit mit Dir ganz herzlich bedanken“, erklärte Mayer.

Der Staatssekretär hob auch hervor, dass Georg Huber immer das bete Ergebnis für seinen Landkreis erreichen wollte. „ Da ist er auch ziemlich raffiniert vorgegangen“, erzählte Mayer.

Heimerl und Mayer würdigten auch das große Engagement dr ausgeschiedenen Kreisräte. „Sie haben sich in dieses nicht leichte Amt eingebracht und ehrenamtlich für ihren Landkreis gearbeitet. Dafür möchte ich Ihnen ganz besonders danken“, stellte Heimerl heraus.

Kommunalpolitik ist wichtigstes Politikfeld

Für Staatssekretär Mayer ist die Kommunalpolitik das wichtigste Politikfeld. „Sie erleben hautnah, wie Entscheidungen bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Sie erhalten sofort Zustimmung oder Ablehnung. Dafür möchte ich Ihnen danken.Annemarie Haslberger (CSU) und Egon Barlag (WGW) gehörten dem Mühldorfer Kreistag von 1990 bis 2020 an.

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