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Jacek Styrczula seit 1. Februar in Pfarrverband tätig

Neuer Waldkraiburger Pfarrvikar will sich besonders um Bedürfnisse von Jugend und Familien kümmern

Pater Jacek Styrczula (links) und Pfarrverbandsleiter Pater Walter Kirchmann
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Pater Jacek Styrczula (links), der neue Pfarrvikar, und Pfarrverbandsleiter Pater Walter Kirchmann, die für eine Kirche stehen wollen, die offen ist für die Menschen, ihre Sorgen und Anliegen.
  • vonUschi Huckemeyer
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Fröhlichkeit ist für Pater Jacek Styrczula, den neuen Pfarrvikar in Waldkraiburg, eine christliche Tugend. Seit 1. Februar arbeitet der Salesianer im Pfarrverband und wird sein Augenmerk insbesondere auch auf die Bedürfnisse der Jugend und der Familien richten.

Waldkraiburg – Da sollte die Faschingsgesellschaft Waldburgia ihre Ohren spitzen: Pater Jacek Styrczula, seit 1. Februar neuer Vikar im Pfarrverband Waldkraiburg, weiß nämlich genau Bescheid, wenn es um den Fasching geht. Schließlich hat der 53-jährige Salesianer viele Jahre in Bonn verbracht und im rheinischen Karneval mitgemischt.

Im Rheinland Mitglied im Karnevalsverein

Zuerst war Styrczula dort als Pfarrvikar tätig, ehe er im Jahre 2012 zum leitenden Pfarrer eines Verbandes berufen wurde. „Ich bin gerne unter Menschen“, sagt er. Und deshalb sei er auch Mitglied des Karnevalsvereins Weiss-Blau Kessenich geworden, erklärt der Pater mit einem Schmunzeln. Die Funktion des Geistlichen bei den rheinischen Jecken: Jährlich die Kessenixe, also die Tollität des Vereins, zu proklamieren.

Jacek Styrczula wurde am 9. Oktober 1967 in dem bekannten polnischen Wintersportort Zakopane geboren. Mit 18 Jahren schloss sich der junge Mann dem Orden der Salesianer Don Boscos an und studierte in Krakau. „Die deutsche Sprache erlernte ich Anfang der 1990er- Jahre während eines pädagogischen Praktikums in Augsburg“, berichtet der Pater.

In Krakau zum Priester geweiht

In Augsburg traf er auf Pater Walter Kirchmann, der in dieser Zeit ebenfalls als Pädagogikpraktikant arbeitete und heute den Waldkraiburger Pfarrverband leitet. Die beiden Priester kenne und schätzen sich seit fast 30 Jahren.

Am 19. Juni 1996 wurde Jacek Styrczula in Krakau zum Priester geweiht. Er feiert heuer also sein silbernes Proesterjubiläum. Der Geistliche kann auf verschiedene Wirkungsstätten in seinem beruflichen Leben verweisen. 1997 wurde er nach Bonn berufen, um dort im evangelischen Johanniterkrankenhaus als Krankenhausseelsorger zu wirken.

Pfarrer im Landkreis Pfaffenhofen

Wie die bayerische Bevölkerung tickt, davon durfte sich Pater Jacek im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm ein Bild machen. Von 2004 bis 2009 war er im Pfarrverband Ilmmünster-Reichertshausen-Hettenshausen als Pfarrer tätig.

Stryrczula erinnert sich: „In dieser Zeit konnte ich mir das Erzbistum München-Freising näher anschauen. Und Bayern lernte ich richtig lieben.“ Dann ging es erneut zurück nach Bonn, nun in die Pfarrseelsorge.

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Seit dem 22. Januar lebt der 53-Jährige nun in Waldwinkel bei seinen Mitbrüdern. Zeit genug, um sich in der neuen Heimat ein bisschen umzusehen. „Der Pfarrverband gefällt mir gut. Ich fühle mich wohl.“

Fröhlichkeit verleiht Kraft zum Leben

Der Vikar ist schwerpunktmäßig für die Pfarrgemeinden Maria Schutz, Pürten und St. Erasmus pastoral verantwortlich. Besonders wichtig ist ihm die Fröhlichkeit. Sie verleihe den Menschen Kraft für das Leben, ist er überzeugt.

Augenmerk auf Jugend und Familien

Pater Walter Kirchmann freut sich darüber, dass es im Orden der Salesianer Don Boscos möglich ist, einen Mitbruder für die Aufgabe eines Vikars bereit zu stellen. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Der Orden habe Nachwuchsprobleme sowie eigene Aufgaben in verschiedenen Arbeitsfeldern zu bewältigen. Kirchmann: „Mein Kollege wird sich bestimmt mit frohem Herzen, mit Gottvertrauen, Tatkraft und Ideen sowie mit der Passion als Sohn Don Boscos für die Menschen im Pfarrverband einsetzen.“

Stryrczulas besonderes Augenmerk liege auf den Bedürfnissen junger Menschen und Familien. Pater Jacek arbeite auch in den Bereichen der Trauerpastoral, der Seniorenseelsorge, in der Ökumene, in der Schulpastoral sowie in der Kinder- und Jugendseelsorge.

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