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Lesung mit Bildern

„Gerd Löfflers Schulweg“ – Veranstaltung des Heimatbunds ruft Erinnerungen an das alte Töging wach

Über ein volles Haus freute sich bei der Begrüßung erster Vorsitzender Stefan Grünfelder.
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Über ein volles Haus freute sich bei der Begrüßung erster Vorsitzender Stefan Grünfelder.
  • Christa Latta
    VonChrista Latta
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Löffler wohnte in seiner Kindheit und Schulzeit in Tögings Beamtensiedlung und fasste seine Erinnerungen in dem Buch „Mein Schulweg“ zusammen.

Töging – Der Heimatbund Töging veranstaltete kürzlich beim Springerwirt eine Lesung, reich illustriert durch zeitgenössisches Bildmaterial.

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Das Thema „Gerd Löfflers Schulweg“ lockte so viele Besucher an, dass im Kaminstüberl zusätzliche Stühle bereitgestellt werden mussten, wie der erste Vorsitzende Stefan Grünfelder in seiner Begrüßung feststellte.

Waren zur Lesung „Gerd Löfflers Schulweg“ eigens aus Nordrhein-Westfalen angereist: Sohn Michael Löffler und Partnerin.

Lesung mit alten Fotos illustriert

Gerd Löffler (1941 bis 2019) wohnte in seiner Kindheit und Schulzeit in Tögings Beamtensiedlung. In seinen essayistischen Erinnerungen „Mein Schulweg“ ließ er in unnachahmlicher Weise das Töging der frühen 1950er-Jahre anschaulich und detailgetreu aufleben.

Hans Eschler, ein Freund und Nachbar der Löfflers, hat diese Aufzeichnungen dem Heimatbund Töging zur Veröffentlichung angeboten. Bert Petershofer fand in seinem reichhaltigen Privatarchiv für jede Station von Löfflers Schulweg ein interessantes Foto. Der Heimatbund-Medienexperte Michael Wegner stellte daraus eine Bilderpräsentation im Stile eines Fotoalbums der 50er-Jahre zusammen.

Referent des Abends Hans Eschler (Mitte) und Co-Referent Dr. Jürgen Peters (links) im Gespräch mit zweitem Heimatbundvorsitzenden Fritz Schuder.

Hans Eschler trug die Geschichte einfühlsam vor, dazu schaltete er punktgenau die passenden Fotos. Teils gebannt, teils amüsiert lauschten die Zuhörer den anekdotenhaften Erinnerungen Gerd Löfflers. „Mit nahezu jeder Familie in der Beamtensiedlung verband der Schüler Löffler kleine, aber oft bezeichnende persönliche Erfahrungen“, wusste Eschler zu berichten.

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Abgerundet wurden die Erzählungen mit zusätzlichen Fotos von Dr. Jürgen Peters, dem Sohn des ehemaligen VAW-Werkleiters, über die damalige Situation im Werk und deren Repräsentanten. Auch Hans Eschler fügte einige Privataufnahmen ein. Der Vortrag endete mit Löfflers eigenen Worten: „In Liebe und Dankbarkeit und voller Wehmut denke ich an die inzwischen untergegangene, damals so geordnete Welt in dem kleinen, beschaulichen und doch so bunten Bauerndorf Töging am Inn – Vergelt’s Gott!“ Die anschließende kurze Stille zeigte die Ergriffenheit der Zuhörer ebenso wie der folgende anhaltende Beifall, der dem gekonnten Vortrag wie auch der eindrucksvollen Erzählung geschuldet war.

Stadt war damals noch ein Bauerndorf

Eine besondere Überraschung hielt Vorsitzender Stefan Grünfelder noch bereit: Löfflers Sohn Thomas war mit seiner Partnerin extra aus Nordrhein-Westfalen angereist. „Für ihn ist es der erste Besuch im Heimatort seines Vaters“, freute sich Grünfelder. In einem kurzen, bewegenden Statement zeigte sich Thomas Löffler gerührt und beeindruckt von der Abendveranstaltung, die in ihm viele Erinnerungen an seinen Vater hervorgerufen hatte.

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Stefan Grünfelder überreichte ihm ebenso wie Hans Eschler und Dr. Jürgen Peters je ein Exemplar des Töginger Heimatbuches „Heimat im Wandel“, das der Heimatbund vor drei Jahren herausgebracht hat.

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