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Genossen müssen investieren

Ranoldsberg – Die Neuwahl der Vorstandschaft stand im Mittelpunkt der Generalversammlung der Wassergenossenschaft Ranoldsberg.

Dabei wurden Herbert Schick als Vorsitzender und Josef Waldinger als Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurden Georg Neudecker, Martin Bohner und Martin Zirnbauer-Heymann als Aufsichtsräte wiedergewählt.

Herbert Schick informierte in einem detaillierten Tätigkeitsbericht über das Berichtsjahr 2020 sowie des laufenden Jahres. Derzeit werden 94 Abnehmer mit Wasser versorgt, wovon allerdings nur 29 Mitglieder der Genossenschaft seien.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 24 576 Kubikmeter Wasser gefördert und 24 100 Kubikmeter verkauft. Der geringe Wasserverlust von 1,9 Prozent resultiert im Wesentlichen aus den notwendigen Spülungen sowie der Wasseraufbereitung. Neben den turnusgemäßen Wasseruntersuchungen fand im vergangenen Jahr auch eine Brunnenbesichtigung statt, die ohne Beanstandungen blieb. Allerdings wurde gefordert, einen Notverbund oder einen zweiten Brunnen zu schaffen sowie einen zweiten Hochbehälter zu bauen.

Bereits investiert wurden 38 000 Euro in die neue Aufbereitungs- und Enteisungsanlage sowie in die Zutrittssicherung der Anlage. Zur Finanzierung musste der Wasserpreis auf 1,20 Euro angehoben werden. Die Wasserqualität der Ranoldsberger Genossenschaft, die 380 Bürger mit Wasser versorgt, ist weiterhin einwandfrei, was insgesamt vier Messungen im vergangenen Jahr bestätigt hätten. Wirtschaftlich hat die Genossenschaft das Jahr mit einem Überschuss in Höhe von 500 Euro abgeschlossen.

Bürgermeister Thomas Einwang würdigte das unermüdliche Engagement der Genossenschaft.

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