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WIEDER KEINE WIESNSCHMANKERL?

Erstes Volksfest wackelt: Gemeinderat Kraiburg entscheidet nächste Woche über Absage

Ob sich die Volksfestbesucher heuer in Kraiburg auf Wiesnschmankerl freuen dürfen, die freundliche Bedienungen servieren? Das Volksfest steht wegen der Pandemie auf der Kippe. Eine Absage ist im Gespräch. Stuffer/privat
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Ob sich die Volksfestbesucher heuer in Kraiburg auf Wiesnschmankerl freuen dürfen, die freundliche Bedienungen servieren? Das Volksfest steht wegen der Pandemie auf der Kippe. Eine Absage ist im Gespräch. Stuffer/privat
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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Es ist eines der frühen Volksfeste im Landkreis. Und deshalb muss bald eine Entscheidung fallen: Kann das Kraiburger Volksfest heuer stattfinden? Oder fällt es wie 2020 der Pandemie zum Opfer? In der Sitzung am Dienstag, 2. März, wird der Gemeinderat darüber entscheiden.

Kraiburg– Im Gespräch ist dann auch eine zweite Option: die Verschiebung in den September.

Darf Jackl wieder nicht anzapfen?

Vom 2. bis zum 6. Juni, rund um Fronleichnam, sollte das Volksfest stattfinden. Ob das möglich ist, angesichts der aktuellen Zahlen und Prognosen, das ist für Bürgermeisterin Petra Jackl (CSU). Sie will sich nicht vorab zur Absage äußern. „Das soll der Gemeinderat am Dienstag entscheiden.“

Bei einer Absage käme die Kommunalpolitikerin, die seit Mai 2020 im Amt ist, schon zum zweiten Mal um die Gelegenheit, das erste Fassl anzuzapfen. Auch Josef Aicher käme zum zweiten Mal um die Chance, sich endlich auf dem Kraiburger Volksfest als neuer Festwirt zu präsentieren.

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Allzu gerne würde der gebürtige Kraiburger, der „Aicher‘s Restaurant“ in Kiefering gepachtet hat und vielfältige Erfahrungen in der Gastronomie und im Catering verweisen kann, das Volksfest dahoam ausrichten.

Termin-Gedränge im September?

Doch natürlich weiß er nur zu gut: „Das steht hübsch in der Waage. Es kommt auf die große Politik an.“Seit 2009 ist er auch Festwirt bei der Marktler Dult, ebenfalls ein frühes Volksfest, das nach seinen Worten bereits verschoben wurde. In Absprache mit der Toerring-Brauerei hat Josef Aicher auch der Gemeinde Kraiburg einen Alternativ-Termin vorgeschlagen, „ein kürzeres Fest von 9. bis 12. September, gleich nach dem Mühldorfer Volksfest“.

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Wie realistisch das ist, weiß der Gastwirt allerdings nicht. Denn auch andere Veranstalter in der Region, wie Simbach oder Burghausen spekulieren auf Ersatztermine in dieser Zeit. Und wenn tatsächlich Anfang Juni die Entscheidung fallen sollte, dass das Oktoberfest heuer stattfindet, dann brechen alle Dämme. „Dann werden alle auf diese Termine drängen.“

Der Gemeinderat findet am Dienstag, 2. März, im Bischof-Bernhard-Haus statt. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt gegen 19 Uhr.

„In abgespeckter Form“ feiern?

Die Hofdult in Altötting ist bereits abgesagt. Im Landkreis Mühldorf ist das noch bei keinem Volksfest geschehen. Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) äußerte im Stadtrat die Hoffnung, im Juli ein Volksfest „in abgespeckter Form“ machen zu können.

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Auf Anfrage von Tatjana Zapp (AfD) ergänzte er im Hinblick auf das Waldkraiburger Stadtfest, das traditionell an einem Wochenende im Juni steigt, so wie in der Vergangenheit werde es sicherlich nicht stattfinden können.Für die Stadtratssitzung am 23. März kündigte Pötzsch weitere Informationen über eine alternative Form an.hg

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