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Mehr Gewerbesteuer als angesetzt

Gemeinderat Engelsberg bespricht Finanzlage und Energieversorgung

Die Gewerbesteuereinnahmen in der Gemeinde Engelsberg übersteigen den Ansatz. Darüber und über die aktuelle Finanzlage informierte Kämmerer Johannes Halser den Gemeinderat. Auch die Energieversorgung im Notfall war Thema.

Engelsberg – Der Halbjahresbericht über die Finanzlage der Gemeinde Engelsberg war Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Momentan sei man gut im Plan, so Bürgermeister Martin Lackner. Erfreulich sei, dass die Gewerbesteuereinnahmen mit 2,8 Millionen Euro wesentlich höher ausfallen werden als der Ansatz von 1,9 Millionen Euro und die ortsansässigen Betriebe gut wirtschaften.

Der Kämmerer Johannes Halser legte die Zahlen vor. So haben sich die Einnahmen des Verwaltungshaushaltes durch die höhere Gewerbesteuer auf 8,6 Millionen Euro erhöht. Die Personalkosten steigen erneut, jetzt auf 1,23 Millionen Euro. Begründet sei dies durch einem Ausbildungsplatz in der Verwaltung sowie einer Arbeitskraft im Klärwerk. Im Klärwerk und beim Straßenbau fallen zudem höhere Investitionen an.

An Investitionen sind 2,87 Millionen Euro vorgesehen, voraussichtlich wird jedoch das Investitionsvolumen 3,43 Millionen Euro betragen. Ein Darlehen wird nach der aktuellen Lage erst zum Jahresende notwendig sein.

Sepp Burggraf (UBL) fragte nach, ob der Breitbandausbau schon abgerechnet sei. Das werde laut Bürgermeister Lackner im Laufe des Jahres erledigt, baulich sei alles fertig.

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Karl Scheitzeneder (FW) merkte an, dass sich die Gemeinde zur Energie, insbesondere Stromausfälle über längere Zeit, Gedanken machen sollte. Er fragte, ob das Feuerwehrhaus für einen solchen gerüstet sei und wie es um die Wasserversorgung und beheizte Unterkünfte in öffentlichen Gebäuden stehe. Seiner Ansicht nach sollte die Gemeinde dafür gerüstet sein, für den Fall, den man sich nicht wünscht.

In den kommunalen Gebäuden gebe es laut Bürgermeister Lackner keine Notstromspeicherung. Beim Rathausumbau werde dies berücksichtigt. Auch wolle er mit den Feuerwehrkommandanten sprechen. Die Wasser- und die Fernwärmeversorgung würden ebenfalls nicht mehr funktionieren, darüber müsse sich die Gemeinde Gedanken machen. Der Rathaus-Chef versicherte, man werde sich bemühen, einen Lösungsansatz zu finden.

In Anbetracht der aktuellen Energiesituation regte Franz Gsinn (FW) zum Energiesparen an. Er schlug vor, an Straßenbeleuchtung, Lichtverbrauch und Heizung zu denken. Johann Bauer (UBL) mahnte an, die Ortsbeleuchtung zeitnah umzustellen. Die Haushalte könnten nach Josef Göbl (FW) eventuell mehr Regenwasser nutzen für Klospülung und Gartenbewässerung. /JF

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