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AUS DEM GEMEINDERAT SCHWINDEGG

Gemeinderat diskutiert über Tempo-30-Begrenzung am Kindergarten an der Innolindochstraße

Lebhaft diskutiert wurde die Tempo-30-Begrenzung am Kindergarten. Sie soll nun für die gesamte Schlosssiedlung gelten.
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Lebhaft diskutiert wurde die Tempo-30-Begrenzung am Kindergarten. Sie soll nun für die gesamte Schlosssiedlung gelten.

Im Bereich des Kindergartens an der Innolidochstraße in Schwindegg ist das Tempo auf 30 km/h beschränkt. Dies reicht jedoch nur bis zur Kurve. Der Elternbeirat des Kindergartens stellte einen Antrag bei der Gemeinde, die Geschwindigkeitsbeschränkung so zu verlängern, dass auch der Kurvenbereich mit eingeschlossen wird.

Schwindegg –Die Anfrage wurde der Polizeiinspektion Mühldorf vorgelegt. Diese verwies darauf, dass die Voraussetzungen gegeben sind, die gesamte Schlosssiedlung zur Tempo-30-Zone zu erklären. Um die Gefahrenstelle am Kindergarten zu verdeutlichen, wurde vorgeschlagen, das momentane Tempo-30-Schild zu entfernen und das Schild „Kinder“ aufzustellen. Außerdem sollen an den genannten Gefahrenstellen Piktogramme mit „30“ auf der Fahrbahn angebracht werden.

Gemeinderäte diskutierten über mögliche Tempo-30-Zone

Dem Gemeinderat Schwindegg wurde in seiner jüngsten Sitzung der Vorschlag zur Abstimmung gegeben. Es entstand eine Diskussion. Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) trug vor, dass er in den Bürgersprechstunden vielfach auf ein erweitertes Tempolimit angesprochen worden sei und stellte sich hinter den Wunsch. Martin Thalmeier (CSU) war der Meinung, Tempo-30-Schilder würden die Leute nicht motivieren, langsamer zu fahren. Er sah nicht den großen Nutzen darin.

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Gefahr auch durch die Ausfahrten zu den Durchgangsstraßen

Richard Huber (CSU) stimmte ihm darin zu. Momentan gelte schon rechts vor links und es werde ignoriert. Das größere Gefahrenpotential wären die Ausfahrten zu den Durchgangsstraßen. „Wir können das machen, aber es bietet keine nennenswerte Sicherheit“, so Huber. Bürgermeister Kamhuber setzte dem entgegen, es habe in dem Bereich schon einen Unfall gegeben, daher unterstütze er den Wunsch. Auch Julian Sieber (Einig Walkersaich/Wörth) befürwortete das Tempo 30.

Hermann Folger (FWG/ UWG) argumentierte dagegen. Dann könne gleich in ganz Schwindegg Tempo 30 eingeführt werden. Wenn nicht kontrolliert werde, wird weiter schnell gefahren.

Auch Geschwindigkeitsmessungen würden helfen

Ingrid Obermeier-Osl (CSU) fand, man müsse nicht alles reglementieren. Judith Bogner (Grüne) meinte, da es hier um Kinder ginge, sei erhöhte Achtsamkeit geboten.

Tobias Empl (FWG/ UWG) empfand die Stelle am Kindergarten nicht als Gefahrenstelle. „Es sind nur 300 Meter mit vielen parkenden Autos.“ Er habe aber nichts gegen eine Tempo-30-Zone. Kamhuber argumentierte, Tempo 30 habe Signalwirkung. Es gäbe einige wenige Leute, die mit zu hoher Geschwindigkeit fahren.

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Richard Huber entgegnete, die allermeisten, die zu schnell führen, sähen die Schilder nicht. Er sagte aber, als symbolischen Akt könne man es machen. Franz Burghart (CSU) sprach sich dafür aus, dass langsam gefahren wird und plädierte für ein Tempolimit. Hermann Folger blieb bei seiner Meinung. „Ich finde es immer noch schlecht!“ Für den Fall, dass Tempo 30 sich durchsetze, sei er für Messungen.

Tempo-30-Zone mit nur einer Gegenstimme beschlossen

Bernhard Folger (FWG/UWG), Julian Sieber (Einig Walkersaich/ Wörth) und Erwin Ebert (BLS) sprachen sich dafür aus. Bei der Abstimmung stimmte der Gemeinderat einer Tempo-30-Zone für den Bereich der Schlosssiedlung mit nur einer Gegenstimme zu. Die Zufahrten zu Rimbachstraße, Mühldorfer Straße und Haager Straße werden mit dem Verkehrszeichen „Beginn/ Ende der Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit 30 km/h“ beschildert. Die Gefahrenstelle am Kindergarten wird durch das Verkehrszeichen „Kinder“ und Piktogramme verdeutlicht.

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