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Wie die Gemeinde Obertaufkirchen ihre Schulden weiter zurückfahren will

Die Kreisumlage,mit der die Gemeinden den Landkreis finanzieren, ist der größte Posten bei den Ausgaben im Verwaltungshaushalt.

„Wir leben in guten Zeiten“. So lautete das Fazit von Bürgermeister Franz Ehgartner zum Haushalt 2019. Ein Blick in das Zahlenwerk zeigt, dass die Gemeinde ihre Schulden weiter abbauen kann. Dennoch bleibt ihr genügend Geld, um wichtige Dinge vorantreiben zu können.

Obertaufkirchen – In einer außerordentlichen Sitzung hat der Gemeinderat den Haushalt für 2019 beschlossen. Er wurde nach den Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht kalkuliert, so Bürgermeister Franz Ehgartner (FWG Heimattreue Obertaufkirchen). Das heißt, die Einnahmen werden eher niedriger angesetzt, die Ausgaben eher höher.

Neuer Bauhof an der A 94

Für den Vermögenshaushalt ist ein positiver Zuwachs der Rücklagen um rund 1,5 Millionen Euro zu vermerken. Diese werden benötigt, um die geplanten Projekte voranzubringen. Das sind für die Jahre 2020 bis 2022 die Erweiterung der gemeinsamen Kläranlage mit Schwindegg, der Bau einer Kinderkrippe, der Bau eines Feuerwehrhauses und eines Bauhofs an der A 94 sowie die Abwicklung der bereits begonnenen Investitionsprojekte. Um die Nachfrage nach Bau- und Gewerbegrund befriedigen zu können, muss die Gemeinde Flächen erwerben und baureif machen. Ebenfalls auf der Agenda stehen die Vorbereitungen für den Bau einer Ortsumfahrung.

Wichtigste Einnahme ist der Einkommenssteueranteil

Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 4,1 Millionen Euro. Der größte Anteil der Einnahmen ist der Einkommensteueranteil mit 32,17 Prozent. Er ist gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen.

Die Gewerbesteuer ist mit 18,26 Prozent der zweitgrößte Anteil und gegenüber dem Vorjahr um 23,3 Prozent gesunken. Die Schlüsselzuweisungen sind mit 17,09 Prozent die drittgrößte Einnahmequelle der Gemeinde. Sie verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 7,02 Prozent.

Die Kreisumlage ist um 8,7 Prozent gestiegen

Die Aufteilung der Ausgaben des Verwaltungshaushaltes zeigt als größten Anteil die Kreisumlage. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent gestiegen auf 1,3 Millionen Euro und in der Grafik mit 32,26 Prozent ausgewiesen. Die Personalausgaben, mit 19,18 Prozent der drittgrößte Posten der Ausgaben, sind mit 788 100 Euro veranschlagt. In ihnen sind auch die Kosten für ehrenamtliche Tätigkeiten enthalten. Wobei Bürgermeister Ehgartner immer wieder betont, dass die Personalausstattung der Gemeinde eher am unteren Rand anzusiedeln ist.

Schulden gehen seit 2013 kontinuierlich zurück

Die Schulden der Gemeinde werden weiter weniger. Sie sind seit 2013 über die Jahre hinweg kontinuierlich gesunken. „Wir leben in guten Zeiten“, zog Bürgermeister Franz Ehgartner das Resümee über den Haushalt.

Der Gemeinderat beschloss nach eingehender Beratung, den Haushaltsplan einschließlich Finanzplan wie vorgelegt.

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