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Lebhafte Diskussion

Mettenheim einigt sich auf ein neues Modell bei der Ehrung seiner Jubilare

Die Ehrungen von Gemeindebürgern halten Bürgermeister Josef Eisner ziemlich auf Trab. Deshalb verständigte sich der Gemeinderat, nur noch eine gemeinsame Ehrung einmal pro Quartal zu organisieren.
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Die Ehrungen von Gemeindebürgern halten Bürgermeister Josef Eisner ziemlich auf Trab. Deshalb verständigte sich der Gemeinderat, nur noch eine gemeinsame Ehrung einmal pro Quartal zu organisieren.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Eine lebhafte Diskussion gab es in der Gemeinderatssitzung, ob Bürgermeister Josef Eisner (CSU) Jubilare oder Ehepaare, die einen runden Festtag feiern, zu Hause besuchen soll oder ob man einmal im Vierteljahr eine gemeinsame Veranstaltung macht, zum Beispiel beim Kreuzerwirt.

Mettenheim – In der Vergangenheit war es so, dass die Ehrungen zwingend im Wohnraum der Jubilare oder der Ehepaare stattzufinden hatten. Da der Aufwand aber immer größer wird, soll in Zukunft eine Ehrungs-Veranstaltung pro Quartal abgehalten werden.

Bürgermeister Eisner informierte die Gemeinderäte dahingehend, dass er bereits bei seinen letzten Besuchen die Jubilare befragt hatte und diese fast einstimmig der Meinung waren, dass eine solche Veranstaltung eine gute Sache sei.

Zweiter Bürgermeister Hans Schaumeier (CSU) berichtete von den in der Gemeinde Winhöring gemachten Erfahrungen: „Die gemeinsame Veranstaltung wird gut angenommen. Man darf eine Begleitperson mitbringen. Es gibt Kaffee und Kuchen. Die Jubilare treffen Menschen, die sie lange nicht gesehen haben. Für den Bürgermeister ist das Ganze eine riesige Zeitersparnis“.

Vereine können sich beteiligen

Es wäre auch möglich, dass sich die Vereine an der Veranstaltung beteiligen. Mit der Urkunde, welche zum Geburtstag versandt werden soll, soll ein Einladungsschreiben mit beigelegt werden, welches die Veranstaltung ankündigt. Bürgermeister Josef Eisner kann bei Bettlägerigen auch einen Hausbesuch machen.

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Aus dem Gemeinderat wurde vorgeschlagen, den Text in der Satzung zu ergänzen. Er soll nun lauten: „Die Ehrungen sind in einem ‚würdigen und geeigneten Rahmen‘ vorzunehmen“. Dies soll ab 1. Januar 2023 gelten und wird im Gemeindeblatt veröffentlicht.

Gute Schüler werden ausgezeichnet

In diesem Zusammenhang schlug Gemeinderätin Marianne Lazarus (ÜWG) vor, die Beileidsbekundungen der Gemeinde wegzulassen. Für Schülerehrungen, die sich nicht häufen sollen, wurde Folgendes beschlossen: Es gibt in Zukunft eine Ehrung für den Schulabschluss, wenn der Notendurchschnitt bei 1,99 oder besser liegt. Ebenfalls geehrt wird man nach dem erfolgreichen Abschluss von Berufsausbildung oder Studium.

Sämtliche Beschlüsse zu diesem Tagesordnungspunkt erfolgten einstimmig.

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