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Seilbahn-Anlage und Turm-Rutsche

Aschau am Inn steckt viel Geld in Spielplätze – aber was ist mit Barrierefreiheit?

Der Rutschen-Turm in Aschau-Werk ist gesperrt. Er soll saniert, beziehungsweise erneuert werden. Zusammen mit einer neuen Seilbahnanlage und einem zusätzlichen Großgerät auf dem Spielplatz am Eichenweg kostet das die Gemeinde 50000 Euro.
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Der Rutschen-Turm in Aschau-Werk ist gesperrt. Er soll saniert, beziehungsweise erneuert werden. Zusammen mit einer neuen Seilbahnanlage und einem zusätzlichen Großgerät auf dem Spielplatz am Eichenweg kostet das die Gemeinde 50000 Euro.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Aschau am Inn nimmt eine Menge Geld in die Hand, um zwei Spielplätze wieder attraktiv zu machen. Eine Gemeinderätin ist damit noch nicht zufrieden. Sie bemängelte, dass Spielplätze und -geräte für Menschen mit Handicap nicht geeignet seien.

Aschau am Inn – Acht Spielplätze gibt es in der Gemeinde Aschau, zwei sind in einem jämmerlichen Zustand. Doch das soll sich ändern. Die Gemeinde will mit neuen attraktiven Geräten nachrüsten und ist bereit, dafür viel Geld auszugeben. Alle Wünsche sind aber damit noch nicht erfüllt, wie sich im Gemeinderat herausstellte.

Seilbahn soll noch länger werden

Großen Handlungsbedarf sieht Christian Mayerhofer beim Spielplatz an der Eichenstraße. Die bei den Kindern so beliebte Seilbahnanlage, die derzeit inaktiv ist, müsse dringend saniert werden, sagte der amtierende Bürgermeister im Gemeinderat.

Die Seilbahn soll künftig noch länger werden und ein weiteres Großspielgerät den Spielplatz aufwerten. Auch die Zaunanlage ist zu erneuern. Ansonsten werde sich von der Grundstruktur her nichts ändern.

Familienreferentin Bärbel Bischoff freute sich, dass sich beim Spielplatz endlich was tut. „Ich warte schon seit Monaten drauf, und die Kinder auch.“

Gemeinderätin Kutschera: Bei Barrierefreiheit hapert‘s noch

Alexandra Kutschera (Bündnis Aschau) ist noch nicht zufrieden mit den Plänen. Der Spielplatz sei schwer begehbar für Menschen mit Handicaps, der Zugang zu den Geräten „nicht barrierefrei“, kritisierte sie. „Alle Aschauer Kinder sollen hingehen können.“ Kutschera bemängelte etwa, dass ein Weg fehle, damit auch Rollstuhlfahrer oder Omas mit Gehwagerl auf den Spielplatz kommen.

Mehrheit für Spielplatzkonzept und 50 000 Euro Budget

Sie stimmte mit ihrer Fraktionskollegin Gertraud Langbauer deshalb gegen das Spielplatzkonzept. Elf Gemeinderäte waren dafür und gewährten ein Budget von 35 000 Euro für Spielgeräte und Material. Montage- und Reparaturarbeiten soll der Bauhof in Eigenleistung bringen. Um den Spielplatz herzurichten, wird er in der Wintersaison gesperrt.

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Auf dem Spielplatz in Aschau-Werk ist der Rutschen-Turm in einem sehr schlechten Zustand. Das Gerät musste gesperrt werden. Mit drei Metern Höhe steht dort die größte Rutsche auf Aschauer Kinderspielplätzen. Deshalb sind auch die Auflagen laut Mayerhofer ziemlich groß, wenn der Turm neu gebaut werden müsste. 15 000 Euro stellte der Gemeinderat bei einer Gegenstimme von Alexandra Kutschera für die Sanierung der Turmanlage zur Verfügung. Die Gemeinde hofft noch auf eine günstigere Lösung.

Auch für die anderen Plätze gibt es Verbesserungsvorschläge

Thomas Duxner (Bündnis Aschau) erinnerte daran, dass auch für die anderen sechs Spielplätze Verbesserungsvorschläge erarbeitet worden seien. Die seien nicht vergessen, meinte Mayerhofer. Vorrang hätten aber die beiden Spielplätze, die in schlechtem Zustand seien.

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