Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


GELDER VOM BUND LOCKEN

Ampfing will ein Radwegekonzept in Auftrag geben

Radler können in Ampfing in viele Richtungen losfahren, ein Radwegkonzept soll nun die Verbindungen innerhalb der Gemeinde optimieren.
+
Radler können in Ampfing in viele Richtungen losfahren, ein Radwegkonzept soll nun die Verbindungen innerhalb der Gemeinde optimieren.

Die Gemeinde Ampfing will ein Radwegekonzept in Auftrag geben. Einstimmig hat das der Bauausschuss beschlossen und Anregungen für das Papier gegeben.

Ampfing – Für den Zeitraum zwischen 2021 und 2023 stellt der Bund mit den 16 Bundesländern in dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ Finanzhilfen für Investitionen in den Radverkehr in Höhe von insgesamt bis zu 657 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat Bayern erhält davon rund 95 Millionen Euro. Auch die Gemeinde Ampfing will daran partizipieren.

Hohe Zuschüsse in Aussicht

In dem Programm werden sowohl die Planung als auch der Bau von Radinfrastruktur mit mindestens 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Sofern vollständige Antragsunterlagen für baureife Projekte bis zum 31. Dezember vorgelegt werden, können sogar 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden. Bezuschusst werden aber nur Maßnahmen, die Bestandteil eines integrierten Verkehrskonzepts oder eines Radverkehrskonzepts beziehungsweise eines Radnetzes sind.

Weitere Nachrichten aus Ampfing finden Sie hier

Bewilligungen von Radverkehrskonzepten stehen unter dem Vorbehalt, dass mindestens eine investive Maßnahme umgesetzt wird. Die Kosten dafür müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den Konzeptkosten stehen. Die Investition muss unter anderem eine eigene Verkehrsbedeutung, insbesondere für den Berufs- oder Alltagsverkehr aufweisen und darf nicht ausschließlich dem touristischen Verkehr dienen.

Lückenschluss zwischen vorhandenen Radwegen gefordert

In der Diskussion schlug Gemeinderat Christian Ott (Grüne) vor, das Konzept an die ENOVA Plan GmbH zu vergeben, die unter anderem ein Radwegekonzept für den Landkreis München erstellt habe. „Im Konzept sollten auch bestehende Waldwege berücksichtigt werden“, so Gemeinderat Hans-Peter Kohlschmid (CSU). Rainer Himmelsbach von der SPD regte an, dass die Lücken zwischen den bereits vorhandenen Radwegen geschlossen werden sollten. Christian Felbinger (UWG) ergänzte: „Der vorhandene Radweg von Stefanskirchen nach Salmanskirchen sollte bis nach Ampfing ausgebaut werden.“

„Radwege sollen sich, wenn möglich, in die Landschaft einfügen“, sagte Bürgermeister Josef Grundner (CSU). „Landwirtschaftliche Flächen sollten nicht durchschnitten werden.“ Der Ausschuss hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, ein Radwegekonzept erstellen zu lassen. Der Auftrag wird an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben. Sobald das Radwegekonzept fertig ist, wird es dem Gremium zur Beratung vorgelegt. hra

Mehr zum Thema

Kommentare