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Gemeinde Ampfing denkt über Verbot von Schottergärten nach

Reinen Schottergärten, in denen Pflanzen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, will die Gemeinde Ampfing in künftigen Bebauungsplänen einen Riegel vorschieben.
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Reinen Schottergärten, in denen Pflanzen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, will die Gemeinde Ampfing in künftigen Bebauungsplänen einen Riegel vorschieben.
  • Hans Rath
    vonHans Rath
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Die Gemeinde Ampfing denkt über ein Verbot von Schottergärten nach. Angestoßen hatte dieses Thema Gemeinderatsmitglied Rainer Stöger (Grüne).

Ampfing – Im Zuge der Änderung des Bebauungsplanes „An der Kapellenstraße“ hat Gemeinderat Rainer Stöger (Grüne) angeregt, in der Gemeinde Ampfing generell ein Verbot von Steingärten zu erlassen. Bei Steingärten dominieren Steine, Geröll oder Kies, Grünpflanzen kommen so gut wie gar nicht vor, so die Argumentation Stögers.

Verwaltung sieht ein Kontrollproblem

Die Verwaltung gab allerdings zu bedenken, dass Kontrolle und Überprüfung der entsprechenden Gärten problematisch seien. Oft bemerke man Steingärten erst, wenn diese angelegt seien. Des Weiteren werde es Diskussionen mit den Bürgern geben, was noch zulässig und was verboten ist.

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Untere Naturschutzbehörde: Verbot prinzipiell sinnvoll

Die Untere Naturschutzbehörde, mit der die Verwaltung in dieser Angelegenheit Rücksprache hielt, erachtet ein Verbot von Steingärten prinzipiell als sinnvoll. Nicht sinnvoll sei es, dieses Verbot im Rahmen eines bestehenden, älteren Bebauungsplanes und dann für ein einzelnes Grundstück auszusprechen. Dies sei nicht verhältnismäßig.

Vorgabe soll nur für künftige Bebauungspläne gelten

Auf Vorschlag der Unteren Naturschutzbehörde könnten in künftigen Bebauungsplänen Schottergärten, bei denen Steine oder ähnliche Elemente wie Geröll, Kies oder Splitt die Flächengestaltung prägen, und Pflanzen nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen, verboten werden. Nicht überbaute Flächen seien als Grünflächen anzulegen. Das hat der Gemeinderat zur Kenntnis genommen.

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In der jüngsten Sitzung wurde aber gleichzeitig einstimmig beschlossen, im Zuge der Änderung des Bebauungsplanes „An der Kapellenstraße“ kein Verbot für Steingärten zu erlassen.

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