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VOGELGRIPPE

Geflügelpest auch in Mühldorfs Nachbarlandkreisen - Gefahr für Menschen?

Nach dem ersten Fall der Vogelgrippe gibt es bei Schwindegg einen Sperrbezirk.
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Nach dem ersten Fall der Vogelgrippe gibt es bei Schwindegg einen Sperrbezirk.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Nach dem ersten Auftreten der Geflügelpest im Landkreis Mühldorf untersucht das Landratsamt weiter Betriebe rund um Schwindegg. Gefahr besteht aber für alle Geflügelzüchter im Landkreis.

Mühldorf/Schwindegg – Durch ein verendetes Tier ist der erste Fall von Geflügelpest im Landkreis Mühldorf bekannt geworden. Das erklärte das Landratsamt Mühldorf auf Anfrage. Der Geflügelhalter habe das tote Tier gefunden und zur Untersuchung eingesandt. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich mit 64 Hühnern und Enten um „eine kleine Geflügelhaltung“, sagte Sprecherin Karin Huber.

Totes Tier gefunden

Auch über die Ostertage untersuchten die Veterinäre Betriebe rund um Schwindegg. „Das Landratsamt führt auch klinische Untersuchungen von Geflügelhaltungen im Sperrbezirk durch.“ Betroffen ist nicht nur der Landkreis Mühldorf „Geflügelpestausbrüche bei Hausgeflügel wurden auch in den Landkreisen Ebersberg und und Erding festgestellt.

So berichteten wir am Karfreitag: 64 Hühner und Enten getötet - Erster Fall von Geflügelpest im Landkreis Mühldorf

Am Karfreitag war die Infektion in einem Betrieb in Schwindegg bekannt geworden, die 64 Tiere der Geflügelhaltung mussten daraufhin getötet werden. Rund um Schwindegg errichtete das Landratsamt eine Sperrzone, die weder Tiere noch Geflügelprodukte verlassen dürfen. Der Sperrbezirk hat einen Radius von drei Kilometern, im Umkreis von zehn Kilometern errichtete das Landratsamt ein Beobachtungsgebiet.

Alle Hühner müssen rein

Zugleich erinnerte die Behörde an die Aufstallpflicht für Geflügel, die seit 2. April für Geflügel im gesamten Landkreis gilt Damit soll eine Infektion durch Wildtiere vermieden werden.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden, heißt es beim Landratsamt. Enger Kontakt zu krankem oder verendetem Geflügel sollte aber vermieden und tot aufgefundene Wildvögel sollten nicht berührt oder bewegt werden.

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