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KZ MÜHLDORF

Gedenkfeier: Jugendliche im Zentrum der Erinnerung an die NS-Verbrechen im Landkreis

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  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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MIt einer Kunstaktion im ehemaligen KZ-Außenlager im Mühldorfer Hart erinnerten Schüler an die Leider der Menschen zum Ende der Krieges. Und sie zeigten, in welche Richtung die Erinnerung künftig verstärkt gehen soll.

Mit einer Schüleraktion hat der Verein „Für das Erinnern“ heuer den Opfern des KZs Mühldorf gedacht. Schüler des Waldkraiburger Gymnasiums markierten zusammen mit ihrem Lehrer Werner Paukner Bäume mit weißer Farbe, um die Ausmaße des Apellplatzes sichtbar zu machen.

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Zusammen mit dem Vorsitzenden des Vereins, Franz Langstein (links zusammen mit Bassist Claus Freudenstein), stellvertretender Landrätin Ilse Preisinger-Sontag und Landtagsabgeordnetem Dr. Marcel Huber diskutierten Schüler und Besucher über die Gedenkstättenarbeit. Es müsse auch weiterhin alles daran gesetzt werden, gegen das Vergessen zu arbeiten. Alle Schüler sollten mehr Informationen über die NS-Vergangenheit, im Landkreis im Unterricht erfahren., forderten Schüler. Dazu gehörten auch Führungen und Veranstaltungen an den Gedenkorten.

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Langstein regt erneut an, dass sich Schulen im Landkreis nach dem ehemaligen Häftling Max Mannheimer benennen. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, eine Jugendgruppe „Für das Erinnern“ zu gründen, die eigenständige und jugendgemäße Aktionen wie Studienfahrt zu Gedenkorten durchführen könnte. Laut Langstein ist mit dem Abschluss der Kampfmittelräumung am Bunkergelände ein wichtiger Schritt zur dritten Gedenkstätte im Mühldorfer Hart getan. Dieser Gedenkort soll ebenso wie das Waldlager und das ehemalige Massengrab zu einem lebendigen Ort der Erinnerung an die KZ-Opfer und zur Mahnung werden. (Spanjaart)

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