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Geburtsstation soll an der Mühldorfer Klinik erhalten bleiben

  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Mühldorf. – „Gemeinsam müssen wir an dem Ziel festhalten, die Geburtsstation im Mühldorfer InnKlinikum zu erhalten“, betont Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl als Reaktion auf Äußerungen seines Töginger Amtskollegen Dr.

Tobias Windhorst, der eine Konzentration der Geburtenhilfe im Krankenhaus Altötting ins Spiel gebracht und die Station in Mühldorf infrage gestellt hatte (wir berichteten). Hetzl verweist ebenso wie einige Fraktionschefs im Mühldorfer Kreistag auf das medizinische Konzept, das die wohnortnahe Versorgung Schwangerer und Neugeborener in der Kreisstadt sichere. „Eine öffentliche Diskussion über eine Konzentration am Altöttinger Standort nun loszutreten, empfinde ich nicht als zielführend“, so Hetzl weiter.

Verwundert zeigte sich der Rathauschef angesichts der öffentlichen Erklärungen aus dem Nachbarlandkreis. „Meine Tochter ist im Mühldorfer InnKlinikum geboren, die Betreuung durch die Ärzte sowie das Pflegepersonal für Mutter und Kind war hervorragend, die Geburtsstation hat einen hervorragenden Ruf. Nicht nur als Mühldorfer Bürgermeister, sondern auch als Vater läge ihm die Zukunft dieser Geburtsstation sehr am Herzen. „Wir sollten auch in Zukunft noch gebürtige Mühldorferinnen und Mühldorfer begrüßen können!“

Und auch die Jugend macht sich stark für den Erhalt der Geburtenhilfe in Mühldorf. Die JU im Landkreis fordert: „Made in Mühldorf“ muss bleiben!

Der Kreisverband der Jungen Union Mühldorf erteilt damit in seiner Pressemitteilung dem Vorschlag, die Entbindungsstation in Mühldorf zu schließen und in Altötting zu konzentrieren, eine deutliche Absage. JU- Kreisvorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer führt weiter aus: „Im Moment werden in Mühldorf nur geplante Kaiserschnitte durchgeführt, da das InnKlinikum Mühldorf weiterhin für die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf als Corona-Krankenhaus fungiert. In dieser Situation das Ende der Geburtsstation zu fordern, ist unsolidarisch und irreführend.“ Die Eröffnung der Geburtsstation auch für Spontangeburten stehe nicht zur Debatte. Unterstützung erhält sie von ihrer Stellvertreterin im JU-Kreisvorstand, Stephanie Pollmann: „Die Geburtsstation in Mühldorf soll und muss in vollem Umfang wiedereröffnet werden, wie es von beiden Kreistagen, Mühldorf und Altötting, abgestimmt, geplant und genehmigt wurde!“ Mit Einzelmeinungen verunsichere man die Mitarbeiter der Geburtsstation unnötig „und erschwert gleichzeitig die Suche nach neuen Mitarbeitern“. Für die JU Mühldorf ist klar: Hier stehen keine finanziellen Bedenken oder die Vermeidung von Doppelstrukturen im Vordergrund. „Es geht ganz klar um die Stärkung des Standortes Altötting!“ Dabei sollte aus Sicht des JU- Kreisverbandes Mühldorf es vor allem um die Versorgung der Bürger gehen. „Eine Geburtsstation gehört schlicht zur Grundversorgung der Bevölkerung – gerade in einem Landkreis wie Mühldorf mit seit Jahren steigenden Geburtenzahlen.

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