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Latein in den Ferien büffeln

Garser Gymnasiasten sitzen in der „Sommerschule“ freiwillig nach

Willkommen im Ferienkurs Latein für die 6. Jahrgangsstufe: Die ehemalige Abiturientin Susanne Binsteiner, die im fünften Semester Latein und Englisch für das Lehramt am Gymnasium studiert, unterrichtet am Gymnasium Gars im Rahmen der Ferienkurse.
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Willkommen im Ferienkurs Latein für die 6. Jahrgangsstufe: Die ehemalige Abiturientin Susanne Binsteiner, die im fünften Semester Latein und Englisch für das Lehramt am Gymnasium studiert, unterrichtet am Gymnasium Gars im Rahmen der Ferienkurse.

Büffeln in den Ferien: Das kann sogar Spaß machen, beweist die „Sommerschule“ am Gymnasium Gars. Über 150 Jugendliche saßen hier freiwillig nach – in 34 Kursen. Sogar das ungeliebte Latein stand auf dem „Stundenplan“.

Gars – Eigentlich gibt es eine „Sommerschule“ schon viele Jahre am Gymnasium Gars, lange bevor der Begriff vor dem Hintergrund der Corona-Problematik vom Kultusministerium im Zuge des Programms „gemeinsam.Brücken.bauen“ geprägt und die konkrete Umsetzung den Schulen für die aktuellen Sommerferien nahegelegt wurde.

Ferienkurse gab es auch schon früher

Allerdings heißen die Angebote in der letzten Ferienwoche in Gars „Ferienkurse“ – und sie haben bei den Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern von jeher treue Fans, berichtet Schulleiter Gunter Fuchs.

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Die Lehrkräfte seien in den vergangenen Jahren stets begeistert von der entspannten, aber effizienten Arbeitsatmosphäre mit lauter Freiwilligen in kleinen, übersichtlichen Gruppen. Und die Schülerinnen und Schüler seien immer wieder erstaunt darüber, was man in fünf Doppelstunden in intensiver und motivierter Interaktion mit einer Lehrkraft alles lernen, wiederholen und nachhaltig vertiefen kann.

Erprobtes Konzept ausgebaut

Das Konzept war also grundsätzlich vertraut und erprobt, allerdings noch nicht in den Dimensionen, die es durch das zweite „Corona-Schuljahr“ nach entsprechender Elternabfrage erreicht hat: 34 Kurse in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Latein, Französisch und Mathematik wurden angeboten, um der Nachfrage der über 150 angemeldeten Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 gerecht zu werden.

Jeweils zwei Fächer konnten am Vormittag belegt werden, nach einer Doppelstunde in einem Fach folgte eine halbe Stunde Pause, dann die zweite „Doppelpackung“ in einem anderen, ausgewählt nach den individuellen Bedürfnissen.

Pensionisten und Studenten an der Tafel

Selbst mit einer beachtlichen Zahl an Freiwilligen aus dem Lehrerkollegium kam das Gymnasium für eine solch große Zahl an Kursen natürlich nicht aus. „Wir sind schon etwas stolz darauf“, sagt Mittelstufenbetreuer Stefan Christofori, „dass es uns gelungen ist, für alle gewünschten Fächer Lehrkräfte zu finden, neben Lehrerinnen und Lehrern aus dem Stammpersonal drei Pensionisten und darüber hinaus noch neun Lehramtsstudentinnen und -studenten, die zum Teil bei uns zur Schule gegangen sind oder die wir von Praktika her kannten.“

20 Verträge wurden insgesamt geschlossen, ein erheblicher Aufwand auch für die Personalverwaltung. Schon Monate vor den Ferien hatte Christofori zusammen mit der Schulleitung die Planung und Organisation begonnen.

Effizientes Warm-Up für den Start

Nach einer Woche Ferienkurs soll aber noch nicht Schluss sein, denn auch in das Schuljahr hinein werden sich die Zusatzangebote am Gymnasium Gars erstrecken.

Egal, wie viel man erneut gelernt oder noch einmal wiederholt hat: Ein effizientes „Warming up“ für einen guten, optimistischen Start in ein neues Schuljahr ist solch ein Ferienkurs auf jeden Fall, da waren sich alle Teilnehmer nach Angaben der Schulleitung einig. (re)

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