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FW-Stadtratskandidat bei den Hells Angels

Töging - FW-Stadtratskandidat Norbert Kropacek sagte am Freitag auf Anfrage, er gehöre dem Motorradclub Hells Angels an. Zwar steht der Club in Deutschland unter polizeilicher Beobachtung, Club-Mitgliedschaft und Ratskandidatur haben für den Unternehmer Kropacek nichts miteinander zu tun.

Der Unternehmer leitet nach eigenen Angaben zwei Geschäfte. Sein kommunalpolitisches Ziel ist die wirtschaftliche Belebung der Hauptstraße. Der 30-jährige Kropacek sagte, er sei nicht vorbestraft und lebe seit 25 Jahren in Töging. Die Bürger würden ihn als Unternehmer eines Tattoo-Geschäfts und eines Lokals "kennen und schätzen". Er sei von den Freien Wählern auf eine Kandidatur angesprochen worden.

Mögliche Kritik an seiner Club-Mitgliedschaft führt Kropacek auf Medienberichte über Prozesse gegen Hells-Angels-Mitglieder zurück.

Altöttings FW-Kreisvorsitzender und Kreisrat Dieter Wüst hatte Anfang Januar die Wahl für die Töginger Stadtratskandidatenliste geleitet, von der Club-Mitgliedschaft Kropaceks erst danach erfahren. Nach seiner Kenntnis sei der Mann völlig unauffällig, so Wüst am Freitag. Davon geht auch FW-Ortsvorsitzender und Stadtrat Sepp Neuberger aus - "das weiß ich", betonte Neuberger.

SPD-Fraktionssprecher Günter Zellner sagte auf Anfrage, zwar sei dieser Motorradclub nicht verboten, es stelle sich aber die "Frage, mit welchen Organisationen lässt man sich ein, welche Grundsätze haben diese?"

Welche Rolle Kropacek "im Rockermilieu spielt, ist mir nicht bekannt", so CSU-Fraktionssprecher Dr. Tobias Windhorst. Politisch sei Kropacek bisher in Töging nicht in Erscheinung getreten. rob

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