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Meinung

Auch für das Weihnachtsfest während der Corona-Pandemie: Fürchtet Euch nicht!

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  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Zum ersten Weihnachtsfest in Coronazeiten vertraut unser Autor Markus Honervogt nicht zuerst auf Ausgangssperren und Imfpstoffe, sondern auf die Botschaft des Engels an die Hirten von Bethlehem.

Es war der erste Tag, an dem schon wieder alles anders war. Der Mühldorfer Stadtplatz lag verlassen da, kaum jemand lief durch den neblig trüben Adventsvormittag. Kaum ein Geräusch war zu hören. Bis auf die traurigen Töne eines Akkordeons, die wehmütig über den Platz klangen, gespielt von einem Straßenmusiker. Als hätten sich die Menschen ängstlich in ihre Häuser verkrochen, zwangsverordnet und voller Furcht vor der Corona-Pandemie. Das also soll die Vorweihnachtszeit 2020 gewesen sein? So soll Weihnachten werden? Still? Vielleicht einsam? Wie soll man da feiern?

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An der Grenze der Belastbarkeit

Unwohl ist derzeit wohl jedem, viele Menschen sind verängstigt. Die fortdauernde Corona-Pandemie verunsichert, manche führt sie an die Grenze ihrer seelischen Belastbarkeit.

Der Evangelist Lukas erzählt vom ersten Weihnachtsfest auf den Feldern der Stadt Bethlehem. Er zitiert in dieser Geschichte den ersten Satz der Weihnachtsbotschaft, die ein Engel den Hirten verkündet: „Fürchtet Euch nicht.“

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Er spricht nicht über die Armut der Schafhirten, die Heimatlosigkeit von Maria und Josef, die tiefe religiöse und politische Verunsicherung der Menschen damals. Nicht über ausgefallene Familienfeste anlässlich der Geburt eines Kindes oder abgesagte feierliche Essen, über Geschenke oder Reisen, die es nicht gibt.

Sein „Fürchtet Euch nicht“, hängt auch nicht an einem Impfstoff, an einem Staat, der in finanzieller Not einspringt oder am Frühling, der dem Virus das Leben schwerer machen wird. Der Engel sagt nicht, dass alles schon nicht so schlimm sein wird.

Ein neues Fundament für das Leben in Krisenzeiten

Seine Begründung für das „Fürchtet Euch nicht“, ist eine andere: Ein Kind wurde geboren. Ein Kind, das den Menschen helfen will, das Hoffnung verbreitet und Mut macht. Es will die Furcht nehmen, die die Menschen lähmt. Das ist Weihnachten, wie es der Engel den Hirten verspricht: Ein neues Fundament für das Leben, für ein Leben ohne Furcht, vor allem in schwierigen Zeiten.

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