Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Söder vs. Laschet

Froh, dass Söder in Bayern bleibt - Das sagen CSU-Politiker aus der Region zum Ausgang des Kandidatenrennens

Florian Loserth.
+
Florian Loserth.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
    schließen

Es ist entschieden: Armin Laschet wird Kanzlerkandidat von CDU/CSU. Dabei, das sagen heimische CSU-Politiker, hätte Söder wohl die besseren Karten gehabt

Mühldorf – Rückhalt hätte Markus Söder als Kanzlerkandidat bei heimischen CSU-Mitgliedern gehabt. Das macht eine Umfrage am Tag seines Rückzugs deutlich.

Für Florian Loserth, Mühldorfs CSU-Vorsitzenden, hat sich die gesamte Auseinandersetzung im Rahmen des demokratisch normalen abgespielt. „Söder hat bei den Umfragewerten den größten Zuspruch gehabt, da ist es nur folgerichtig, dass er Kanzlerkandidat werden wollte.“ Ein Riss durch eine der Parteien sieht Loserth nicht, auch nicht zwischen CDU und CSU. Deshalb werde es einen guten gemeinsamen Wahlkampf geben. „Das hat in den letzten Jahren immer funktioniert.“

Kein Riss durch die Parteien

Ilse Preisinger-Sontag..

Auch die Stellvertretende Landrätin Ilse-Preisinger Sontag fürchtet nach der Auseinandersetzung keine Probleme für die Zusammenarbeit. „Man verteidigt seine Ansprüche, da fallen auch mal harte Worte, aber das ist in der Politik und anderen Bereichen so, wenn es um einen Machtkampf geht.“ Trotzdem arbeite man später wieder zusammen, sagt die Mühdorferin, die Söders Anspruch angesichts der Umfragewerte für „durchaus berechtigt“ hält.

Lesen Sie auch: LIVE: Pressekonferenz von Armin Laschet zur Kanzlerkandidatur

Anton Sterr.

„Unabhängig davon, dass ich mir das anders gewünscht hätte, es ist richtig, dass Söder jetzt zurückgezogen hat. Das Angebot war da, aber in der CDU nicht mehrheitsfähig“, findet Anton Sterr, CSU-Fraktionsvorsitzender im Waldkraiburger Stadtrat. Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet stehe nun unter enormem Erfolgsdruck. Gegen Kandidaten wie die aus seiner Sicht unerfahrene Annalena Baerbock von den Grünen komme es für Laschet nun darauf an, sich als erfolgreicher Ministerpräsident darzustellen.

Stärkt die CSU

Alfred Lantenhammer.

CSU-Bürgermeister Alfred Lantenhammer aus Schönberg hätte Söder im Wahlkampf gerne unterstützt. „Nach den aktuellen Umfragewerten hätte er womöglich auch das bessere Ergebnis als Laschet eingefahren.“ Lantenhammer findet, dass die Diskussion der vergangene Tage nicht umsonst gewesen ist. „Es stärkt die Position der CSU im Bundeswahlkampf. Und das war es mindestens wert!“ Der Schönberger gibt aber auch zu: „Ich bin froh, dass Söder in Bayern bleibt!“hg/hon/je

Kommentare