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400 freiwillige Stunden abgeleistet

Mit einem ausführlichen Bericht über das Jahr 2012 eröffnete der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Schwindegg, Stefan Folger, im "Tegernbacher Hof" die Mitgliederversammlung.

Schwindegg - Schatzmeister Roland Kamhuber stellte zunächst sehr ausführlich den Kassenbericht vor und berichtete, dass ein Plus von 3960 Euro erwirtschaftet worden sei. Diese Summe habe sich aufgrund der Spenden aus der Bevölkerung sowie einem sehr gut besuchten Sommerfest ergeben. Das Geld soll für den Kauf einiger wichtiger Geräte verwendet werden.

Kommandant Richard Pointl berichtete, dass derzeit 69 Aktive und 22 Jugendliche, davon fünf weibliche Mitglieder, der Feuerwehr Schwindegg angehören. Im letzten Jahr wurden 32 Übungen abgehalten, insgesamt wurde die Feuerwehr zu 36 Einsätzen gerufen. Zudem wurde eine Vielzahl von Übungen gemeinsam mit den Feuerwehren aus Walkersaich, Obertaufkirchen und Oberornau abgehalten. Pointl betonte, dass diese gemeindeübergreifende Kooperation sehr wichtig sei, auch dafür, dass die anderen Feuerwehren mit den vorhandenen Geräten hantieren können. Gehäuft haben sich im letzten Jahr die Einsätze bei Unfällen: Die Entfernung von Öl auf der Straße, das Binden des Öls nach Unfällen sowie Straßensperren, aber auch Fehlalarme sowie Straßensicherungen bei Veranstaltungen und Wohnungsöffnungen gehörten zu den Einsätzen. Bei den 36 Einsätzen wurden über 400 freiwillige und ehrenamtliche Stunden geleistet. Zudem war einmal der ABC-Erkunder auf der B12 bei Haag im Einsatz.

Laut Atemschutzgerätewart Peter Gradl arbeiten derzeit acht Mann mit den Atemschutzgeräten. Alle Geräteprüfungen blieben ohne Beanstandungen.

Jugendleiter Florian Hendrych bedankte sich bei den Jugendlichen, dass sie wieder bei den 30 Übungen fast vollzählig mitgemacht haben. Er berichtete von einem gemeinsamen Zeltlager der Jugendlichen aus Obertaufkirchen, Walkersaich und Oberornau am Chiemsee. Die Jugend besuchte Löschwassersuchwanderungen, das Polizeimuseum in Ingolstadt, das Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg sowie den Beruffeuerwehrdienst in München.

Bürgermeister Dr. Karl Dürner bedankte sich anschließend beim scheidenden Vorsitzenden Stefan Folger, der 13 Jahre lang aktiv dieses Amt ausgeführt hatte. Sein Dank galt auch allen Feuerwehrlern die mit ihren selbstlosen und ehrenamtlichen Einsätzen bei Tag oder Nacht ihren Dienst ausübten und bedacht seien Leben, Hab und Gut zu retten. Die Aktivitäten in der Jugendarbeit beschrieb er als vorbildlich; auch bei den Aktiven sehe man, dass alle an einem Strang ziehen.

Kreisbrandmeister Werner Müller erkannte ebenso, dass in Schwindegg der Feuerwehrdienst in den richtigen Bahnen läuft. Besonders die interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren Schwindegg, Obertaufkirchen, Walkersaich und Oberornau befände sich auf einem guten Weg ist.

Mühldorfs Kommandant Günther Strazengruber sprach dann über die Sammelbestellung der Geräte für die Feuerwehren des Landkreis Mühldorf, die eine große Kostenersparnis bedeuten könnte. Er hofft, dass sich in diesem Jahr mehr Feuerwehren im Landkreis an den Sammelbestellungen beteiligen. Bürgermeister Dr. Dürner sicherte zu, dass er als Bürgermeistersprecher mit seinen Kollegen über dieses Thema reden werde. tf

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