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Freibad: neue Öffnungszeiten - Stadtwerke Mühldorf erhöhen die Besucherzahl

Wenn Gewitter drohen, ist der Mühldorfer sehr zurückhaltend, Abstand halten ist im Freibad in den letzten Tagen leicht möglich. Wenn jetzt die Sommertage kommen, sollen mehr Menschen ins Bad dürfen.
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Wenn Gewitter drohen, ist der Mühldorfer sehr zurückhaltend, Abstand halten ist im Freibad in den letzten Tagen leicht möglich. Wenn jetzt die Sommertage kommen, sollen mehr Menschen ins Bad dürfen.

Der Andrang ist geringer als vermutet, trotzdem wollen die Stadtwerke Mühldorf mehr Besuchern den Besuch des Freibads ermöglichen und die Öffnungszeiten erweitern. Das sind aber noch nicht alle Verbesserungen zugunsten der Badegäste.

Von Markus Honervogt

Mühldorf – Neue Öffnungszeiten, mehr Badegäste: Die Stadtwerke Mühldorf haben die Einlassbedingungen für das Freibad geändert. Das sagte Stadtwerkechef Alfred Lehmann auf Anfrage. Damit dürfen absofort bis zu 800 Badegäste ins Freibad an der Ahamer Straße, bisher waren es nur 600. Außerdem fällt die dritte zweitweilige Schließung am Abend weg, so dass es nur noch zwei Badezeiten statt wie bisher drei gibt: Von 9 bis 12 und von 12.30 bis 20 Uhr.

Weniger Besucher als erwartet

Lehmann gibt zu, dass die Resonanz schwächer ist als erwartet. Er nennt die Beschränkungen des Badebetriebs, den Verzicht auf eine Saisonkarte und die Vorsicht der Menschen in Corona-Zeiten als Grund. „Viele möchten derzeit nicht in ein Schwimmbad gehen“, sagt Lehmann.

Mit den jetzigen Änderungen reagieren die Stadtwerke auf Kritik der Besucher: „Wir bekommen zwar viel Zuspruch“, betont der Geschäftsführer, „aber auch Kritik. Man kann sagen: Was wir im Moment machen ist egal, wir werden geschlagen.

Auch im Stadtrat gab es kritische Stimmen. Vor allem Stefan  Schörghuber (CSU) forderte, auf die die gesetzlich zulässigen 800 Besucher hochzufahren und die unterschiedlichen Öffnungszeiten abzuschaffen. „Die schrecken Besucher ab.“ Um Kunden auf dem Laufenden zu halten, könnten die Stadtwerke könnten online informieren, wie hoch die aktuelle Auslastung ist des Bades ist.

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Bürgermeister Michael Hetzl (FM) betonte, dass es kein offizielles Bädergesetz gebe, sondern nur eine Empfehlung des Bäderverbands. „Die haben wir eins zu eins umgesetzt.“ Sie hat aber laut Hetzl eine „gewisse Unverbindlichkeit“, weil viele Dinge nicht genau geregelt seien. „Die jetzigen Zeiten werden aber ständig überprüft“, sagte Hetzl.

Vielleicht mehr Schwimmer im Becken

Den von Schörghuber genannten Besucherzahlen von 150 widersprach Lehmann allerdings. In Spitzenzeiten seien zwischen 400 und 500 Besucher gekommen. „Bislang war das Wetter aber auch nicht optimal.“ In den kommenden Sommerwochen und den Ferien rechnet er aber mit weiter steigenden Zahlen. Deshalb setzen sich die Verantwortlichen am Montag zusammen, um über eine Erhöhung der Maximalbesucherzahl in den Schwimmbecken zu beraten. hon

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