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Franzosen bei Ampfing aus dem Verkehr gezogen: Geld aus illegalen Machenschaften?

41000 Euro auf einen Haufen beschlagnahmten die Grenzpolizisten.
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41000 Euro auf einen Haufen beschlagnahmten die Grenzpolizisten.

Nervosität und unglaubhafte Angaben veranlassten die Grenzpolizisten der GPS Burghausen dazu, einen Mann und dessen Fahrzeug genauer unter die Lupe zu nehmen. Ihr Instinkt trügte die Beamten nicht: Sie entdeckten knapp 41000 Euro, die an verschiedenen Stellen im Fahrzeug verbaut waren.

Burghausen/Mühldorf – Nervosität und unglaubhafte Angaben veranlassten die Grenzpolizisten dazu, einen Mann und dessen Fahrzeug genauer unter die Lupe zu nehmen. Ihr Instinkt trügte die Beamten nicht: Sie entdeckten knapp 41 000 Euro, die an verschiedenen Stellen im Fahrzeug verbaut waren.

Laut Mitteilung der Grenzpolizei wurden die Schleierfahnder am Mittwochmorgen auf einen französischen VW aufmerksam, der mit einer männlichen Person besetzt und in Richtung Passau unterwegs war. An der Anschlussstelle Ampfing wurde der Pkw schließlich angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Auf die Frage nach seinem Reiseziel und -grund gab der 33-jährige Franzose sichtlich nervös Auskunft, was die Grenzpolizisten dazu veranlasste, etwas genauer nachzuschauen. Bei der Durchsuchung wurde zunächst ein hoher dreistelliger Eurobetrag in der Hosentasche des Mannes aufgefunden. Insgesamt beförderten die Beamten bei der weiteren Durchsuchung in kürzester Zeit sechs größere Geldpakete ans Tageslicht, welche an verschiedenen Stellen im Fahrzeug verbaut beziehungsweise versteckt waren. Ein durchgeführter Drogenschnelltest an dem aufgefundenen Geld, schlug positiv auf Kokain an.

Zu dem Geld und dessen Herkunft befragt, erteilte der 33-Jährige laut Polizei „nur sehr widerwillig und lückenhaft Auskunft“, weshalb sich der Verdacht erhärtete, dass das Bargeld in Höhe von knapp 41.000 Euro aus illegalen Machenschaften stammt.

Nach der vorläufigen Festnahme wegen des Verdachts der Geldwäsche wurde der Franzose zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle nach Burghausen gebracht. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ordnete diese die Beschlagnahme des Geldes an – der 33-Jährige selbst konnte nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.

Die weiteren Ermittlungen zur Herkunft des Geldes übernahm zuständigkeitshalber das Fachkommissariat K10 der KPI Traunstein. Nun liegt es auch an dem Franzosen selbst, einen geeigneten Eigentumsnachweis zu erbringen, um seine Chancen zu erhöhen wieder in den Besitz der nicht unerheblichen Geldsumme zu gelangen.

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