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Im Alter von 80 Jahren verstorben: Abschied von Franz Maier aus Taufkirchen

Franz Meier
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Franz Meier
  • VonMarianne Fill
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„Was einer ist - was einer war, beim Sterben wird es offenbar“, Worte die zum Leben von Franz Maier sehr passend sind. Der „Wirt‘s Franz von Gallenbach“ feierte vor zwei Monaten seinen 80. Geburtstag. Jetzt endete sein Lebensweg völlig unerwartet.

Taufkirchen – Das Leben von Franz Maier war geprägt von der Sorge um seine Familie und um das Wohl der Taufkirchner Bürger. So verabschiedeten sich am offenen Grab neben den Fahnenabordnungen der FFW Taufkirchen und Zeiling, Georgiverein, Radlerverein und KSK auch Bürgermeister Alfons Mittermaier für die Gemeinde, Josef Mußner für den Vehikelclub und Franz Fürstenberger im Namen aller Ortsvereine mit Nachrufen.

Mehr als 30 Jahre im Taufkirchener Gemeinderat

Zeit seines Lebens war der Verstorbene ein Meilenstein der Gemeinde, er war es der bereits in den Sechziger Jahren gemeinsam mit Bürgermeister Franz Maierhofer und Pfarrer Josef Reitmeier dafür sorgte, dass mit einem großen Baugebiet für die jungen Taufkirchner Bürger die Möglichkeit zum Bau eines eigenen Heims entstand. Maier stellte dafür den Wirtsberg zur Verfügung, später auch noch den Baugrund für die Gallenbachstraße.

Auch den Bau der Kläranlage ermöglichte der Wirts Franz auf seinem landwirtschaftlichen Boden. Über 30 Jahre war er Mitglied im Gemeinderat, drei Bürgermeister regierten in diesen Jahren und gerne besuchte der Ruhestandler-Gemeinderat auch jetzt noch seine Mitstreiter früherer Jahre, um zurückzudenken. Beim Wirt‘s Franz von Gallenbach fühlten sich viele Ortsvereine immer wohl, für sie war er Vereinswirt und besonders auch Gönner.

In jungen Jahren sportlich sehr aktiv

In jungen Jahren spielte er Fußball und beteiligte sich als Skifahrer bei den Taufkirchner Meisterschaften. Er ermöglichte den Spielhahnschützen den Bau eines Schützenheimes mit Schießstand im leerstehenden Kuhstall und war bei den Taufkirchner Stockschützen-Ortsmeisterschaften 40 Jahre mit einem Team immer aktiv dabei. Sein Lebensweg begann am 20. Mai 1941 als Wirtsbub.

Aufgewachsen mit Bruder Alfons besuchte er die Volksschule in Taufkirchen und auch das Internat in Ramsau. Bei seinem Onkel erlernte er in Kraiburg das Metzgerhandwerk und schloss mit der Meisterprüfung ab. Da sein Vater bereits 1958 verstarb, war er für seine Mutter unentbehrlich, Landwirtschaft und Gastwirtschaft mussten weitergeführt werden. Als er sich mit der Metzgerei selbstständig machte, vergrößerte er immer wieder. Mit seinen Metzgereiprodukten belieferte er Metzgereien in ganz Bayern, vom Bayerischen Wald über Würzburg und Memmingen war er mit seinen Lieferwagen unterwegs.

Zur Rente die Landwirtschaft an Tochter Claudia übergeben

Bei Eintritt ins Rentnerleben gab er die Metzgerei auf, Land- und Gastwirtschaft übergab er Tochter Claudia. Er siedelte mit seiner Gattin Rosi, die er im Jahr 1973 heiratete, in seine Altersresidenz zum Aigner über. Neben dem öffentlichen Leben stand seine Familie mit den Töchtern Marianne und Claudia und besonders mit seinen Enkelinnen Magdalena und Franziska immer an erster Stelle.

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