BÜSO
Franz Maier
Franz Maier, 54, Tyrlaching, zwei Kinder, Handwerksmeister Metallbau, gelernter Landwirt und Gewerkschaftsmitglied.
Als Gründungsmitglied der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BÜSO) stelle ich mich seit 25 Jahren als Kandidat zum Bundestag, und Landtag zur Verfügung. Bei meiner Kandidatur habe ich mich stets als Vertreter der Bürger gesehen, da sich damals schon abzeichnete, dass die etablierten Parteien mit ihren Vätern wie Adenauer gebrochen haben.
Dies führte uns immer tiefer in eine Krise, die eine Kulturkrise ist. Das Ziel des Allgemeinwohls wurde aufgegeben und durch einen dynamischen Egoismus ersetzt. Ausdruck davon sind Finanz- und Wirtschaftskrisen, zerrüttete Bildungs- und Gesundheitssysteme und Gewaltbereitschaft. Zur Lösung dieses Problems bedarf es mehr den Philosophen in Verbindung mit solider politischer Handwerksarbeit als dem Zutun von Lobbyisten gesteuerten konsensfähigen Realpolitikern oder Ideologen oder Medienlieblingen.
Der erste praktische Schritt muss die Einführung eines Trennbanksystems sein. Dabei sind die Rettungspakete für Investmentbanken sofort zu stoppen, deren Forderungen an Staat und Realwirtschaft zu streichen und ihnen den Zugriff auf das Kapital zu verwehren (Game Over). Dies wäre automatisch eine Entschuldung von Realwirtschaft, Privathaushalten und öffentlicher Hand. Die verbliebenen Geschäftsbanken sind wieder dem Gemeinwohl zu unterstellen. Auf dieser Basis ist Europa möglich.
Das Bildungssystem ist für die Erziehung unserer Kinder zukunftsentscheidend. Wir brauchen keine „Kompetenz- und Exzellenzoffensiven“, keine „Programmierung zu Fachidioten, sondern eine ganzheitliche Bildung für alle nach dem Humboldt’schen Bildungssystem. Wie schon Schiller forderte, auch Charakterbildung ist notwendig.
Den bäuerlichen Familienbetrieb brauchen wir, weil er pro Flächeneinheit besonders bei Veredelungsprodukten bei höchster Qualität am meisten und seit über tausend Jahren nachhaltig produziert. Dies ist wiederum angewandter Landschaftsschutz.
Dies alles mag manchen nicht zeitgemäß erscheinen aber mit diesen Gedanken sind wir vom Mittelalter in die Neuzeit (Renaissance) gekommen. Unser heutiges modernes Denken war schon im alten Babylon veraltet.
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