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Nachruf

Anton Jobst
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Anton Jobst

Flossing – Nach einem erfüllten Leben verstarb Anton Jobst aus Flossing im Haus Camillo in Mühldorf.

Er wurde am 24. Juni 1930 im Ortsteil Moos, Gemeinde Polling, geboren und wuchs dort mit vier Geschwistern auf. Bereits als Dreijähriger verlor er durch einen Verkehrsunfall seinen Vater.

Nach dem Besuch der Volksschule Polling erlernte er in Wasserburg das Herrenschneiderhandwerk und machte 1947 seine Gesellenprüfung. 1949 gründete Anton Jobst seine eigene Maßschneiderei in Moos und legte 1952 seine Meisterprüfung ab.

Noch im selben Jahr führte er Maria Wimmer aus Oberneukirchen vor den Traualtar. Vier Jahre später baute das Ehepaar in Flossing ein Eigenheim, in das Jobst auch seine Maßschneiderei integrierte.

In Flossing war der Verstorbene in vielen Ortsvereinen Mitglied. Besonders verbunden war er der Feuerwehr, in der er sich lange als Kommandant engagierte. Er rief auch die zugehörige Jugendfeuerwehr ins Leben.

Als er 1972 aus gesundheitlichen Gründen die Schneiderei aufgeben musste, arbeitete er als Wachmann in München. Von 1978 bis zum Ruhestand war er Pförtner im Kreiskrankenhaus Mühldorf. Anschließend widmete er sich seinem großen Hobby, der Schreinerei. Davon zeugen noch heute viele schöne Balkone an Häusern in Flossing und Umgebung.

Über den plötzlichen Tod seiner Frau 2016 halfen ihm seine Kinder hinweg. Doch auch sein eigener Gesundheitszustand verschlechterte sich. Nach einer schweren Herzoperation 2018 entschloss sich Anton Jobst, in das betreute Wohnen im Haus Camillo nach Mühldorf zu ziehen. Trotz vieler Krankenhausaufenthalte fühlte er sich in der Wohngruppe wohl – liebevoll umsorgt vom Hauspersonal und täglich von Kindern und Enkelkindern besucht. Diese trauern nun mit den zehn Urenkeln um Vater, Opa und Uropa.

Die große Wertschätzung der Dorfgemeinschaft für den Verstorbenen zeigte sich in der großen Anteilnahme bei seiner Beerdigung im Flossinger Friedhof. wag

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