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EHRENKOMMANDANT OTTO WAGNER IST SEIT 65 DABEI

Feuerwehr Altmühldorf Langjährige Mitglieder geehrt

Neben den Berichten erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder in der Hauptversammlung: (von links) Kommandant Thomas Mertl, Otto Wagner, Walter Maier, die Dritte Bürgermeisterin Christa Schmidbauer, Willibald Kreitlmeier und der Vorsitzende Stefan Lasner.
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Neben den Berichten erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder in der Hauptversammlung: (von links) Kommandant Thomas Mertl, Otto Wagner, Walter Maier, die Dritte Bürgermeisterin Christa Schmidbauer, Willibald Kreitlmeier und der Vorsitzende Stefan Lasner.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altmühldorf gab der Vorsitzende Stefan Lasner einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr. In diesem entfielen die meisten der geplanten Veranstaltungen.

Mühldorf – Die Hochzeit eines Feuerwehrmannes sei eines der wenigen nennenswerten Ereignisse gewesen. Der vor dem Feuerwehrhaus aufgestellte, von Rudi Pfaffinger gestiftete Christbaum strahlte und nach Weihnachten wurden wieder Christbäume eingesammelt.

Der Mitgliederstand sei mit 202 Mitgliedern gut, davon seien 39 Aktive und 18 Passive zu verzeichnen. Jugendliche betätigen sich bei der Feuerwehr Altmühldorf derzeit neun, so Lasner, Fördermitglieder gäbe es 124. Stolz sei man auch auf 12 Ehrenmitglieder.

Lasner berichtete von drei Vorstandssitzungen, eine davon online, und bedankte sich vor allem bei der Stadt und bei den Feuerwehren Mühldorf und Mössling für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Kommandant Thomas Mertl führte in seinem Bericht zum Jahr 2020 73 Einsätze mit 650 Arbeitsstunden auf. 34 der Einsätze hatten mit Bränden und Brandschutz zu tun. In 30 Fällen gab es technische Hilfeleistungen. In Erinnerung bleibe auch die Befreiung eines Igels aus einem Gartenzaun.

Einsatzzahlen steigen aufgrund der Unwetter

Die Einsatzzahlen in diesem Jahr werden wohl in den dreistelligen Bereich gehen, so Mertl, schuld seien daran auch die häufigen und sehr starken Unwetter.

Psychisch belastend seien die Toten, mit denen es die Feuerwehr zu tun hat: Im abgelaufenen Zeitraum waren es sieben, dreimal ging es um Suizid, einmal um einen tödlichen Verkehrsunfall. Ein Todesfall mit Herzinfarkt und zwei Türöffnungen nach Eintreten des Todes gehörten ebenso dazu.

Mertl kündigte einen Besuch bei der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried am 9. Oktober an. An diesem Samstag werden von 8 Uhr bis 16.30 Uhr verschiedene Einsatzszenarien geübt. 24 Feuerwehrleute dürfen mitfahren.

Des Weiteren standen Ehrungen an.

Von den passiven Mitgliedern wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Willibald Kreitlmeier und Michael Ladek mit einer Urkunde geehrt. Walter Maier ist 40 Jahre dabei, der Ehrenkommandant und -vorstand Otto Wagner sage und schreibe 65 Jahre.

Bei den Aktiven sind 10 Jahre dabei: Stefan Auer, Fabian Raschke, Dennis Richter und Roman Vostrikov.

Benedikt Wellisch wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

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Christa Schmidbauer überbrachte den Dank der Stadt Mühldorf für die getane Arbeit: „Was die Feuerwehr leistet, ist Wahnsinn“, so die Dritte Bürgermeisterin. Sie lobte auch die Kameradschaft in einer guten Mannschaft, in der man sich aufeinander verlassen könne. Sie wünschte wenige Einsätze, vorzugsweise einen Arbeitseinsatz bei einem Fest.

Pastoralreferentin Claudia Stadler weiß als aktive Feuerwehr-Ehefrau, was Feuerwehrler leisten. Sie erinnert sich an schwierigere Einsätze als den einer Igelrettung, zum Beispiel bei der Altarweihe in St. Laurentius. Die Feuerwehr Altmühldorf sei ein wichtiger Faktor in diesem Ortsteil.

Mit einem „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr. Einer für alle – alle für einen“ beendete Stefan Lasner die Versammlung.

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