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„Doppelten Grund zum Feiern“

Warum die Feuerwehr Heldenstein gleich zwei Jubiläen feierte

Zum Ehrenmitglied ernannt wurden Helmut Krimeier (Zweiter von links) und Martin Müller (Mitte). Johannes Wastl (links), Antonia Hansmeier und Werner Müller gratulierten.
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Zum Ehrenmitglied ernannt wurden Helmut Krimeier (Zweiter von links) und Martin Müller (Mitte). Johannes Wastl (links), Antonia Hansmeier und Werner Müller gratulierten.

Die Feuerwehr Heldenstein feierte am Wochenende ausführlich und verdient ihr 140-jähriges Bestehen sowie 50 Jahre Jugendfeuerwehr. Doch das war nicht der einzige Grund, warum die Freiwilligen mit viel Lob bedacht wurden.

Von Jette Klien

Heldenstein – Bier und Wein, gutes Essen, sommerliche Temperaturen und Musik, die zum Tanzen einlädt. So startete das „Bochfest+“ der Feuerwehr Heldenstein zum Jubiläum. Die Heldensteiner Heubodnblosn sorgte für ausgelassene Stimmung, die zahlreichen Besucher genossen den Festauftakt.

Am Samstagabend gab es einen Festgottesdienst in der Pfarrkirche als Dank für 140 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr. Im Anschluss daran nahm Vorsitzender Johannes Wastl im Festzelt die Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Für den aktiven Dienst motivieren

Die freiwillige Feuerwehr Heldenstein wurde 1882 noch im Bayerischen Königreich gegründet und blickt somit auf eine lange Tradition ehrenamtlicher und engagierter Feuerwehrmännern und -frauen zurück. Gerade in den vergangenen Jahren war zu spüren, wie die Feuerwehren der Gemeinde zusammen halten.

Michael Hartmetz (Jugendwart), Hr. Künzel (Tafel Mühldorf), Katharina Hartmetz (Jugendwartin), Werner Müller (1. Kommandant)

Michael Hartmetz übernahm 2022 das Amt des Jugendwarts in Heldenstein und berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Seit 2003 sind die Feuerwehren Heldenstein und Lauterbach gemeinsam sehr erfolgreich. Für Kreisjugendwart Michael Matschi laufen die besten Zeiten der Jugendfeuerwehr, seitdem es den Zusammenschluss zwischen Heldenstein und Lauterbach gibt. Denn auch hier gilt: „Je besser die Zusammenarbeit, desto besser der Dienst.“ Die Arbeit des Jugendwarts ist für ihn ein „wichtiger und verantwortungsvoller Job“, denn sie sollten den Jugendlichen eine „Heimat geben“ und möglichst viele für die aktive Mannschaft motivieren.

„Doppelter Grund zum Feiern“

„Doppelten Grund zum Feiern“ gab es für stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, die „zu beiden Jubiläen im Namen des Landkreises gratulierte“. Wenn man sich bei der Feuerwehr engagiert, muss man an Ort und Stelle sein. Das heißt „stets Einsatz bereit an 365 Tagen im Jahr“. Es „heißt auch, schnell zu reagieren“, was gerade mit der Nähe zur Autobahn immer öfter nötig ist. Die Feuerwehren sind ein „unverzichtbarer Pfeiler des Katastrophenschutzes“ und brauchen ein „Team, in dem man sich aufeinander verlassen kann“. Heutzutage sei es keine Selbstverständlichkeit mehr, ein Ehrenamt zu übernehmen, doch wird in Heldenstein „hervorragende Jugendarbeit geleistet“.

„Die Feuerwehr in Heldenstein“ ist für ihre Stärke, den Zusammenhalt und die Erfolge der Jugend über die Grenzen des Landkreises bekannt“, sagte Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, die eine persönliche Geschichte mit der Feuerwehr Heldenstein verbindet. Die Familie ihres Mannes und er selbst sind seit dem Anfang dabei und nach wie vor aktiver Teil der Feuerwehrfamilie. „Ehrenamt und gutes Gemeinwesen beruhen auf tatkräftigen Menschen vor Ort. Wir haben das große Glück, dass wir viele solcher Bürger in Heldenstein haben.“

Ehrungen für jahrelanges Engagement

Ein Dankeschön für die vielen geleisteten Stunden und Dienstjahre brachte Kreisbrandrat Harald Lechertshuber den geehrten Feuerwehrmännern gegenüber. „In 25 oder auch 40 Jahren bei der Feuerwehr muss man viel im Privaten und Dienstlichen hinten lassen, weil man zu unmöglichen Zeiten unterwegs ist und bei Autounfällen, Bränden oder auch Katastrophen Hilfe leistet.“

Geehrt wurden für 25 Jahre aktiven Dienst: Florian Hartmetz, Daniel Kozel, Georg Schwegler. Für 40 Jahre im aktiven Dienst wurden Martin Hansmeier, Josef Hansmeier, Hans-Jörg Hartmetz, Josef Sax und Johannes Wastl geehrt.

Zwei neue Ehrenmitglieder

Neben den Ehrungen wurden auch zwei Mitglieder der Gemeinde zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Heldenstein ernannt. Martin Müller war von 1975 bis 2008 aktives Mitglied der Feuerwehr, während dieser Zeit 18 Jahre Kassier und von 2010 bis 2022 als Kassenprüfer tätig. Ebenfalls als Ehrenmitglied ernannt wurde Altbürgermeister Helmut Kirmeier. Selbst nur sechs Jahre aktiv bei der Feuerwehr tätig, aber als Bürgermeister ein „großer Unterstützer“. Die „Jugend hast du immer unterstützt, und bei den Wettkämpfen bist immer dabei gewesen“, sagte Johannes Wastl.

Nach den Ehrungen langjähriger Mitglieder: (von links) Harald Lechertshuber, Johannes Wastl, Josef Sax, Hans-Jörg Hartmetz, Josef Hansmeier, Antonia Hansmeier, Florian Hartmetz, Daniel Kozel, Georg Schwegler, Martin Hansmeier, Ilse Preisinger-Sontag und Werner Müller.

Am nächsten Tag feierte die Jugend mit einer Löschwassersuchwanderung, den Abschluss des „Bochfest+“ machte der Montagabend mit Kesselfleisch und Spareribs. „Innblech“ sorgte für hervorragende Stimmung bei den Gästen.

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