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Fachstelle für pflegende Angehörige

Ansprechpartnerinnen für die Fachstelle sind Sarah Holly (links) und Beatrice Szymansky. Bauer

Der Mühldorfer Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt hat mit dem „Mobilen Familienservice (Mofa)“ ein Fachstelle für pflegende Angehörige eingerichtet. Diese berät und unterstützt im Landkreis Mühldorf pflegende Angehörige.

Mühldorf – Die neue Fachstelle für pflegende Angehörige ist in der Weißgerberstraße 7 in Mühldorf beheimatet und wird von Beatrice Szymansky geleitet. Als weitere Ansprechpartner stehen Sarah Holly und Hedy Schratt zur Verfügung.

Das Ziel der Fachstelle ist es, die Angehörigen durch die psychosoziale Beratung, die Information über und die Vermittlung von Hilfsangeboten sowie die begleitende Unterstützung bei Antragsverfahren zu entlasten. Damit kann die Gefahr der eigenen Erkrankung durch eine, durch die Pflege hervorgerufene Überbelastung reduziert werden. „So ist ein wichtiges Ziel der Angehörigenarbeit der Fachstelle die Erhaltung der Pflegefähigkeit und der Pflegebereitschaft , sowohl im Sinne der Pflegebedürftigen, als auch im Sinne der Kommunen und des Staates“, erklärte Beatrice Szymansky.

Ein engagiertes Team von rund 60 geschulten Betreuerinnen besucht Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz in ihrer eigenen Wohnung und betreut diese stundenweise.

Sie gehen gemeinsam spazieren, lesen vor, singen, unterhalten mit Spielen und betreuen ganz individuell, entsprechend den Bedürfnissen der zu Betreuenden.

Die Betreuerinnen kommen auch zu ihren pflegebedürftigen oder demenzkranken Angehörigen. Die Förderstelle übernimmt keine Pflege. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten von der Pflegekasse übernommen.

Ziel dieser Betreuung ist es, die pflegenden Angehörigen zu entlasten und dafür zu sorgen, dass sie ein wenig Zeit für sich selbst haben.

Die Förderstelle will die Betreuungsgruppe „Café Memory“ wieder aktivieren. In diesem Café werden Menschen mit demenziellen Erkrankungen gemeinsam in der Gruppe betreut. Sie verbringen einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und einem speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichteten Programm.

„Unser Ziel ist es, Menschen darin zu unterstützen ihr Leben eigenständig und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Unterstützung von Senioren und pflegenden Menschen ist uns ein tiefes Anliegen.

Die Entlastung von pflegenden Angehörigen und Freunden wird durch ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Mitarbeitern, Kooperationspartnern und zu Betreuenden gewährleistet“, stellt Beatrice Szymansky heraus.

Der „Mobile Familienservice“ ist bereits seit 2010 im Bereich der niederschwelligen Betreuung tätig und konnte einen Helferkreis aufbauen, der derzeit aus 60 Helferinnen besteht, die pflegende Angehörige im häuslichen Bereich entlasten. Neue Helferinnen werden jährlich geschult und die vorhandenen Helferinnen fortgebildet. Zudem gibt es in Kooperation mit dem Haus der Begegnung das Angebot einer Betreuungsgruppe für demenziell erkrankte Menschen, welches sowohl ein Betreuungsangebot, als auch ein Entlastungsangebot für die pflegenden Angehörigen darstellt.

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