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Es bleibt Raum für die Zauneidechse

Obertaufkirchen – Groß ist die Nachfrage nach Bauland in Oberornau.

Für das Baugebiet „Am Unterfeld“ sind noch nicht alle Parzellen vergeben. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde der Bebauungsplan behandelt.

Im Juni 2020 billigte der Gemeinderat den Entwurf des Bebauungsplanes und beauftragte die Verwaltung, im Rahmen des beschleunigten Verfahrens, die öffentliche Auslegung durchzuführen und die Träger öffentlicher Belange zu befragen. Nachdem die Einwände und Anregungen der Träger öffentlicher Belange eingearbeitet worden waren, billigte der Gemeinderat im November 2020 den Entwurf des Bebauungsplans und beauftragte die erneute Auslegung und Beteiligung der Träger öffent licher Belange.

In dieser zweiten Auslegung nahm auch der Bund Naturschutz Stellung. Der Lebensraum der Zaun eidechse wäre durch einen Garten, der bis zum Waldrand reicht, bedroht. Die Empfehlung des Bund Naturschutz war, der Planer solle eine artenschutzrechtliche Prüfung durchführen. Damit solle festgestellt werden, ob Eidechsen auf Parzelle 18 vorkommen. Ferner, ob es Maßnahmen gäbe, durch die das Artenschutzrecht mit der Bebauung in Einklang gebracht werden könne.

Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue) wunderte sich in der Gemeinderatssitzung, warum dies nicht schon in der ersten Befragung erwähnt worden war. In seinem einstimmigen Beschluss nahm der Gemeinderat den Hinweis zur Kenntnis. Das Biotop im Bereich der Parzelle 18 sei in die Planunterlagen aufgenommen worden. Der zu bebauende Bereich sei mit ausreichend Abstand zum bestehenden Biotop positioniert. Über eine lokale Zauneidechsenpopulation lägen keine Kenntnisse vor.

Außerdem seien entlang der Grenzen von zwei nahegelegenen Parzellen zum Schutz des Waldrandes bewusst eine öffentliche Grünfläche und der Erhalt eines geschotterten Weges vorgesehen. Damit sei sichergestellt, dass der Bereich entlang des Waldrandes langfristig erhalten bliebe. Die privat genutzten Gartenflächen der Bauparzellen würden erst in dem Bereich beginnen, der bisher bereits intensiv landwirtschaftlich genutzt ist.sn

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