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Meinung

Erschließung und Schutz verbinden

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  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Kommentar von Markus Honervogt zum zweiten Jahrestag der Autobahneröffnung.

Leider ist 24 Monate nach der Eröffnung der A 94 noch kein wesentlicher Fortschritt zum Schutz der Anwohner zu erkennen. Ein Anfang ist dank der Initiative des CSU-Abgeordneten Stephan Mayer und der geplanten Einhausung der Wartungsstege unter den Brücken gemacht – mehr aber auch nicht.

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Das liegt vor allem an einer Bundesregelung aus den 1970er-Jahren, die heute völlig unangemessen ist. Sie ignoriert die Notwendigkeit eines angemessenen Lärmschutzes für Anwohner vollkommen und muss deshalb nicht nur mit Blick auf das Isental dringend aktualisiert und modernen Bedürfnissen angepasst werden.

Doch ein solcher Prozess dauert lange, für die Menschen zwischen Heldenstein und Paststetten zu lange. Deshalb ist das von Mayer vorgeschlagene Sonderprogramm ein gangbarer Weg, die Mängel beim Lärmschutz unabhängig von der Einhaltung der geltenden Regel zu beseitigen.

Es wäre deshalb erfreulich, wenn sich Politiker und Wirtschaftsvertreter jetzt mit dem gleichen Nachdruck für den besseren Schutz der Anwohner einsetzen würden, mit dem sie über Jahrzehnte für den Bau der A 94 gekämpft haben. Nur so kann verhindert werden, dass die Leidenszeit der Menschen im Isental so lange dauert, wie die der ganzen Region beim Warten auf die Autobahn.

Ein Erfolg auf diesem Gebiet würde niemandem etwas wegnehmen oder die Richtigkeit des Autobahnbaus nachträglich infrage stellen. Ganz im Gegenteil. Er könnte den Sinn einer modernen Verkehrserschließung mit der Notwendigkeit des zeitgemäßen Schutzes von Anwohnern zukunftsweisend verbinden.

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