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Erlbachstraße ist keine Abkürzung nach Taufkirchen

Buchbach – Die Erlbachstraße wird offenbar als Abkürzung nach Taufkirchen/Vils benutzt, um sich den „Umweg“ über die Kastenberger Straße zu sparen.

Dabei ist die Kastenberger Straße explizit als Verbindungsstraße nach Taufkirchen ausgeschildert.

Ein Ehepaar hat deshalb eine „Eingabe zur Verkehrssituation“ im Marktgemeinderat gestartet. Es beklagt, dass es besonders belästigend sei, dass der gewerbliche Schwerlastverkehr Monat für Monat zunimmt. Weder der Belag noch die Kurvenradien seien für die Nutzung als Durchgangsstraße ausgelegt, sodass beispielsweise vor dem Haus Erlbachstraße 4 nicht selten rangiert werden müsse. Hierbei kommt es zum einen zu vermehrtem Lärm und Abgasen und zum anderen aber auch zu gefährlichen Situationen für Kinder und Haustiere.

Nebenstraße als Haltemöglichkeit

Zudem, so die Eingabe weiter, lade die Verkehrsführung offenbar dazu ein, die von der Vorfahrtsstraße abzweigenden Nebenstraße als Haltemöglichkeiten zu nutzen, wobei während dieser Zeit oftmals auch der Motor der Fahrzeuge weiter laufen gelassen wird. Deshalb beantragen sie unter anderem eine Verkehrszählung an repräsentativen Werktagen, eine Lärm- und Abgasmessung, eine stetige Ausbesserung des Fahrbahnbelages, da die Schlaglöcher und Fahrbahnschäden, die der Schwerlastverkehr verursacht, zu einer weiteren Zunahme der Lärmemission führt. Zudem soll die Marktgemeinde konkrete, verkehrsregulierende Maßnahmen prüfen, um die Fahrzeuge von der Erlbachstraße fernzuhalten.

Eine Ortsstraße darf jeder benutzen

Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) räumte ein, dass der Gemeinde hier die entsprechende Kompetenz fehle. Er schlug vor, die Problematik bei der nächsten Verkehrsschau zu besprechen. Zudem führte er aus, dass die Erlbachstraße eine Ortsstraße ist, die von jedem benutzt werden kann.

Philipp Rinberger (Umlandliste Buchbach) erinnert an die dortigen Gewerbebetriebe, die die Straße benutzen müssen. Allerdings wurde in der Eingabe formuliert, dass „expressis verbis ausgenommen werden sollen sowohl gewerbliche Fahrzeuge der anliegenden Unternehmen sowie landwirtschaftlicher Verkehr anliegender Betriebe.“

Der Gemeinderat stimmte geschlossen für den Vorschlag der Verwaltung, dass die Thematik bei der nächsten Verkehrsschau besprochen wird. Das technische Bauamt soll zudem prüfen, ob der Fahrbahnbelag ausgebessert werden muss. Zudem wird im Gemeindeblatt auf die Konsequenzen der Übertretung von Lärmemissionen hingewiesen. hsc

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