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103 erfolgreiche Absolventen - Wie die Fachakademie Mühldorf ihre Absolventen ehrte

Die erfolgreichen Absolventinnender Fachakadmie für Sozialpädagogik in Starkheim. Fachakademie

103 AbsolventInnen der Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf hatten einen guten Grund zu feiern. 91 Frauen und zwölf Männer bekamen in einer Feierstunde ihre Urkunden überreicht und dürfen nun den Titel staatlich anerkannte Erzieherin führen

Mühldorf – Für acht Absoventinnen der Fachakademie Starkheim, die zugleich im dualen Studiengang „Pädagogik der Kindheit“ eingeschrieben sind, ist die Ausbildungszeit an der Fachakademie nun ebenfalls abgeschlossen, sie bekommen ihre staatliche Anerkennung mit dem Abschluss des Studiums.

Mut für neue Wege

In seinen einleitenden Worten wünschte Schulleiter Christian Peiser den AbsoventInnen Mut für die neuen Wege, welche nun anstehen. Er lud sie ein, die vergangene Zeit an der Fachakademie und im Praktikum gedanklich mit der biblischen Geschichte von der Sturmstillung zu verknüpfen. Es gab während der Ausbildung stürmische Zeiten, welche sich aber auch immer wieder in ruhigere Abschnitte auflösten. Dies gelang sicher durch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das ein oder andere mal auch mit GottesHilfe.

Für die zukünftigen beruflichen und privaten Wege wünschte Christian Peiser den ErzieherInnen, dass sie darauf vertrauen können, dass es diesen „Kapitän“ gibt, der sie ruhig durch stürmische Zeiten begleitet. Und er forderte die AbsolventInnen auf, ihre Ressourcen im Blick zu haben und darauf zu achten, immer wieder aufzutanken um denvielen Anforderungen des Erzieherberufs gerecht zu werden.

Die anschließende Verleihung der Urkunden wurde musikalisch von Lehrerband und derLehrerchor begleitet. Dazwischen gratulierte Andreas Gruber als Vertreter des Faches Religionspädagogik den ErzieherInnnen, welche zusätzlich das religionspädagogische Zertifikat während der Ausbildung erworben haben.

Kinder in den Blick nehmen

Ausgehend von der Frage nach dem Wesenskern der Erziehung, zeigte die stellvertretende Schulleiterin Marianne Glück in ihrer Rede auf, dass es im erzieherischen Handeln darum gehen muss, die Eigenschaften, welche die Kinder zu ihrem Handeln veranlassen, in den Blick zu nehmen. Sie verwies darauf, dass erwiesenermaßen eine strenge Kindheit in den meisten Fällen später eine strenge, autoritäre politische Gesinnung zur Folge hat und das Bild vom Kind maßgeblich vom Menschenbild geprägt ist, welches die Erziehenden haben.

Hier gilt es daher kritisch zu hinterfragen, welche innere Grundeinstellung das pädagogische Handeln von ErzieherInnen prägt. Weiter

führte sie aus, dass die aktuellen gesellschaftspolitischen Themen ihre Spuren i Pädagogik hinterlassen und die Gefahr besteht, Kindern ihr Kindheit durch vorgefertigte Maßnahmen zu gefährden . Marianne Glück

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wünschte den AbsolventInnen daher Mut, dem wirklich Wichtigen Raum zu geben, der Einmaligkeit des Kindes und den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten das eigene Ich und die eigene Identität zu erkennen und zu leben, zusammengefasst in einem Zitat von Astrid Lindgren: „Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem ob sie ihm zeigen, was Liebe ist oder aber dies nicht tun“.

Im Anschluss lud Andreas Gruber im Namen des Freundes- und Förderkreises der

Fachakademie Mühldorf alle Anwesenden zum Sektempfang ein, der den Rahmen für viele Gespräche bot. Dabei ging es um die gemeinsame Zeit an der Fachakademie, genauso wie um die aktuelle Berufstätigkeit.

Dass der Arbeitsmarkt für ErzieherInnen sehr gut ist, hat bereits eine Umfrage unter den AbsolventInnen im Juli diesen Jahres gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 81 der 95 fertigen ErzieherInnen eine Stelle zugesagt.

Ein paar haben sich für ein weiterführendes Studium entschieden.

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