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Bürgermeister spricht von „gewaltigen Herausforderungen“

Bürgerversammlung in Engelsberg: Auszeichnung von Einser-Schülern und emotionaler Appell an die Bürger

Alle anwesenden Einser-Schüler, die bei der Bürgerversammlung geehrt wurden mit Bürgermeister Martin Lackner (von links): Claudia Dietzel, Rita Siebert, Jana Kiermaier, Christina Auer, Manuel Hüttl, Marco Dorfner, Lea Surrand, Anna Schönhuber, Johannes Weißl, Andreas Stadler, Maxi Burgstaller, Christine Gründl und Nathanael Hell.
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Alle anwesenden Einser-Schüler, die bei der Bürgerversammlung geehrt wurden mit Bürgermeister Martin Lackner (von links): Claudia Dietzel, Rita Siebert, Jana Kiermaier, Christina Auer, Manuel Hüttl, Marco Dorfner, Lea Surrand, Anna Schönhuber, Johannes Weißl, Andreas Stadler, Maxi Burgstaller, Christine Gründl und Nathanael Hell.
  • VonGundi Gillitz
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Bei der Bürgerversammlung stehen neben Ehrungen auch Probleme auf der Agenda, die zeigen, wie wichtig Zusammenhalt in der Gemeinde ist.

Engelsberg – „Auch auf uns hier in Engelsberg werden gewaltige Herausforderungen zukommen“, stellte Bürgermeister Martin Lackner in der Bürgerversammlung der Gemeinde Engelsberg fest.

Die steigende Inflation, ausgelöst durch die galoppierenden Energiepreise bei Öl und Gas, die steigenden Lebensmittelkosten und die Energieknappheit bei Strom, Heizöl und Gas, treffen jeden Bürger aber auch die Handwerks- und Mittelstandsbetriebe massiv.

Düstere Prognose für die nahe Zukunft

„Es stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel, Kurzarbeit wird kommen, weil die Energie unbezahlbar wird und Rohstoffe nicht lieferbar sind“, so seine Prognose verbunden mit der erfreulichen Information, dass es in Engelsberg über 100 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gebe.

Diese Herausforderungen heiße es, gemeinsam anzugehen. „Nicht den Kopf in den Sand stecken und trotzdem optimistisch in die Zukunft schauen“, ist sein Rat an die Bürger. „Das Beste aus dieser Situation zu machen, geht nur miteinander.“

Die Gemeinde Engelsberg hat ein attraktives Angebot für ihre Bürger und eine sehr gute Infrastruktur, alle Daseinsvorsorgeeinrichtungen sind vorhanden, listete der Bürgermeister aus. Durch das Fernwärmeprojekt wird ein Beitrag zu einer sauberen Umwelt geleistet, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft.

Außerdem wird im Versorgungsgebiet der E-Genossenschaft regenerativer Strom erzeugt und verkauft. Das im Rahmen der Dorferneuerung entstandene Motto „Kauf ein Daheim“ umfasst auch das Thema Regionalität, es sollte von allen gelebt werden. Im kommenden Jahr stehen weitere Herausforderungen und Investitionen an.

Die Erschließung des Baugebiets „Am alten Pfarrhof“, der Begegnungspark Inhausen, der Radwegbau in Eiting, der Straßenbau im Außenbereich soweit es möglich ist, der Wasserleitungsbau Engelsberg-Offenham, der Breitbandausbau Teil III und der Rathausumbau.

Gemeinde ist für Bürger attraktiv

Entscheidend für die Zukunft wird der Zusammenhalt aller Bürger sein, der in der Gemeinde noch sehr groß sei.

Jedoch werde immer wieder festgestellt, dass Einzelinteressen und der eigene Vorteil in den Vordergrund gerückt werden.

Dies mache es immer schwieriger, Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Deshalb forderte der Bürgermeister: „Mehr Verständnis, Akzeptanz und Entgegenkommen.“

Die Gemeinde ist stolz auf ihre Einser-Schüler

Wie in jeder Bürgerversammlung wurden auch heuer die Einser-Schüler geehrt. „Das sind die jungen Leute, die für hervorragende schulische und berufsbildende Leistungen ausgezeichnet werden und auf die Engelsberg besonders stolz ist“, so Martin Lackner.

Den Abschluss der Mittleren Reife erreichte Lea Surrand mit einem Notendurchschnitt von 1,25, Christina Auer mit 1,64 und Jana Kiermaier mit 1,36. Das Abitur schaffte Rita Siebert mit der Traumnote von 1,0, sie hat auch die goldene Ehrennadel des Altphilologenverbands in Latein erhalten und zusätzlich den Abiturpreis in Mathematik und Chemie. Ihr Bruder Armin Siebert konnte ebenfalls sein Abitur mit 1,2 abschließen und erhielt den Abiturpreis in Mathematik und Physik.

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Im berufsbildenden Bereich schloss Florian Unger seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit 1,6 ab, Nathanael Hell hat die zweite Dienstprüfung von Priestern und Pastoralassistenten mit einem Durchschnitt von 1,6 abgelegt, Manuel Hüttl ist nun staatlich anerkannter Maschinenbautechniker, er schloss seinen Bachelor mit 1,57 ab.

Claudia Dietzel hat an der Fachakademie für Sozialpädagogik mit den Notten 1,31 und 1,86 ihre Ausbildung zur Erzieherin und ihre Fachhochschulreife absolviert. Marco Dorfner schloss seine Kirchenmusikprüfung mit 1,7 ab. Anna Schönhuber hat ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin mit 1,3 abgeschlossen.

Jakob Abel hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik mit 1,0 abgeschlossen. Lena Dorfner meisterte ihre Ausbildung zur Altenpflegerin mit 1,4 und erhielt eine Staatspreisurkunde. Andreas Stadler hat seine Ausbildung zum Landwirt mit 1,39 abgeschlossen. Christine Gründl absolvierte ihre Lehre zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff und Kautschuktechnik mit 1,3.

Johannes Weißl schloss seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement mit 1,0 ab. Maximilian Burgstaller hat seine Lehre zum Anlagenmechaniker mit 1,0 abgeschlossen. Den Anwesenden gratulierte der Bürgermeister ganz herzlich und überreichte jedem ein Präsent.

cl

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