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Wohngebiete und Straßen im Fokus

In Sachen regenerativer Energie macht Engelsberg vieles richtig - und das geht so

Erschließung von Baugebieten und die Nutzung von regenerativen Energieformen, wie auf dem Bild die Verlegung einer Fernwärmeleitung im Jahr 2021: In Engelsberg hat sich in den beiden vergangenen Jahren viel getan.
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Erschließung von Baugebieten und die Nutzung von regenerativen Energieformen, wie auf dem Bild die Verlegung einer Fernwärmeleitung im Jahr 2021: In Engelsberg hat sich in den beiden vergangenen Jahren viel getan.
  • VonGundi Gillitz
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In der Bürgerversammlung der Gemeinde Engelsberg vermeldete der Bürgermeister stattliche Erfolge in Sachen Energie und stellte die jüngsten Projekte und Investitionen vor.

Engelsberg – Bürgermeister Martin Lackner (UBL) berichtete den Bürgern vom Straßenbau im Außenbereich, wofür 41 120 Euro im Jahr 2022 für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße nach Bennoberg, 34.200 Euro für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Eiting-Straß, 46.600 Euro für die Zufahrt Henhub und 14.200 Euro für das Bankett am Eckinger Berg investiert wurden.

Zu heiße Sommer: Brunnen leert sich

In den Kinderspielplatz im Baugebiet Süd II flossen 24.378 Euro. Auch der Kinderspielplatz Schulstraße beim Seniorenprojekt wird umgestaltet und eine barrierefreie Zuwegung und Sitzplätze mit Tischen angeschafft. Kosten: 17.000 Euro.

Eine Radwegverlängerung von Eiting bis zur Abzweigung Ecking-Gatterhub ist geplant, der Eigenanteil der Gemeinde wird 30.000 Euro betragen. Der Kindergartenanbau ist fertiggestellt, die Gemeinde zahlte hier 281 700 Euro.

Zum Thema Wasserversorgung sagte Lackner, dass „dies auch bei uns immer mehr an Bedeutung zunimmt“. Wegen zu warmer Winter und zu heißer Sommermonate sowie ungenügender Regenfälle hat sich der Wasserstand im Brunnen Dobl von 24 Metern im Jahr 2002 auf knapp 20 Meter in diesem Jahr reduziert. Als großes Projekt bezeichnete Lackner den Wasserleitungsbau nach Engelsberg, nach Offenham und nach Wiesmühl. Diese Leitung muss wegen Druckproblemen neu gebaut werden, des Weiteren wird die Löschwasserversorgung verbessert. Baubeginn soll im Frühjahr 2023 sein, Kostenpunkt rund 930.000 Euro.

2021 wurde das neue Baugebiet erschlossen (485.600 Euro), außerdem wurden 2020 und 2021 zwei Regenwassersickerbecken gebaut (circa 650.000 Euro). Eine Belüftungsoberfläche wurde 2021 im Klärwerk erweitert, die Kosten betrugen 97.125 Euro, wobei ein Zuschuss von 40.600 Euro geflossen ist. Das Dach des Rechengebäudes wird für 40.800 Euro saniert. Zusätzlich wurden für 40.000 Euro spezielle Abwassermessgeräte angeschafft. Zur Abwassergebühr sagte Lackner, dass diese derzeit 1,40 Euro pro Kubikmeter beträgt und derzeit neu kalkuliert werde.

Der Breitbandausbau wurde in drei Bauabschnitte unterteilt. Für Teil 1 wurden 1,4 Millionen Euro investiert, abzüglich der Förderung betrug der Eigenanteil der Gemeinde 408.000 Euro. In den zweiten Abschnitt flossen 2,15 Millionen Euro (Gemeindeanteil 430.000 Euro). Aktuell wird der Bauabschnitt 3 vorbereitet, hier belaufen sich die Kosten auf 410.000 Euro (Eigenanteil 42.000 Euro). Nach Abschluss der Arbeiten ist dann das gesamte Gemeindegebiet mit schnellem Internet versorgt. Heuer wurden Verbesserungsmaßnahmen in der Antennenanlage vorgenommen (125. 500 Euro). Zum Begegnungspark Inhausen informierte Lackner, dass er Treffpunkt für alle werden soll, für Vereine, Gruppierungen und Verbände. Damit würden Zusammenhalt und Gemeinschaft gefördert und gestärkt. Das Projekt ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt.

Die Gemeinde ist für den Bau des Funktionsgebäudes und der Parkplätze zuständig. Das Gebäude beinhaltet viele Räume, die von vielen genutzt werden können. Außerdem ein Vereinsbüro, in dem sich Vereine einrichten können, Umkleidekabinen und Duschen sowie öffentliche WC-Anlagen. Die Kosten werden auf 1,7 Millionen Euro geschätzt, abzüglich der Bundesförderung von 500.000 Euro, verbleiben an Eigenanteil der Gemeinde noch 1,2 Millionen Euro. Nach Abschluss der Planungen ist eine Informationsveranstaltung geplant.

34 Parzellen „Am alten Pfarrhof“

Der Bebauungsplan „Am alten Kirchenweg“ ist bereits im Dezember 2020 in Kraft getreten. Alle Grundstücke sind verkauft, die Erschließung ist fertig und die Bebauung in vollem Gang. Zum Baugebiet „Am alten Pfarrhof“ informierte Lackner, dass dies derzeit am Entstehen sei, in Zusammenarbeit mit der Pfarrei als Grundstückseigentümer. Es entstehen 34 Parzellen.

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Abschließend ging Lackner noch auf das Thema „Energie/Wärme“ ein. Im Gemeindegebiet wird mehr als doppelt so viel Strom regenerativ erzeugt, als verbraucht wird. Im Bereich Wärme werden mittlerweile 33 Prozent regenerativ erzeugt, der Öleinsatz liegt bei 37 Prozent und Gas bei 28 Prozent. Außerdem will die Gemeinde Energie sparen – etwa mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung.

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