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RUMÄNIENHILFE

Endlich ist wieder Hilfe für Rumänien möglich - Pfarrei Altmühldorf sammelt Kleidung und Essen

Claudia Stadler und Manfred Weichselgartner gehören zum Team der Rumänienhilfe in der Pfarrei St. Laurentius.
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Claudia Stadler und Manfred Weichselgartner gehören zum Team der Rumänienhilfe in der Pfarrei St. Laurentius.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Endlich geht es wieder: Die Pfarrei Altmühldorf sammelt am Mittwoch, 28. und Donnerstag, 29. Juli, Hilfsgüter für Rumänien. Dank der Corona-Verschnaufpause ist ein Transport wieder möglich.

Mühldorf – Corona hat in den letzten Monaten die Pfarrei St. Laurentius in Altmühldorf davon abgehalten, ihre Rumänienhilfe durchzuführen. Das soll sich jetzt ändern.

Der Pfarrgemeinderat sammelt seit vielen Jahren Hilfsgüter für Rumänien. „Eigentlich schicken wir jedes Jahr im November einen Lkw auf die Reise“, sagt Manfred Weichselgartner von der Kirchenverwaltung. Aufgrund von Corona musste die Aktion letztes Jahr allerdings ausfallen. Der letzte Transport in Richtung Satu Mare startete 2019 im November.

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Die Verantwortlichen der Rumänienhilfe hofften inständig auf niedrige Corona-Zahlen in diesem Frühjahr, um endlich wieder Hilfsgüter sammeln zu können. Der Bedarf in Rumänien sei nämlich riesengroß weiß Pastoralreferentin Claudia Stadler aus Kontakten mit der Caritasstelle in Satu Mare ganz genau. Weil die Pandemie aber in den ersten Monaten dieses Jahres weiterhin in Deutschland wütete fiel die Rumänienhilfe erneut ins Wasser. „Jetzt sind die Fallzahlen bei uns relativ niedrig, daher packen wir die Gelegenheit beim Schopf“, betont Claudia Stadler.

Das Team der Rumänienhilfe ruft deshalb vom 28. bis 30. Juli zur großen Spendenaktion auf. Die Sammelaktion im Pfarrheim Altmühldorf, Wirtsgasse 29, läuft selbstverständlich nur mit Hygienekonzept ab. Die Helfer vor Ort tragen Masken. Jeder der Waren bringt soll ebenfalls eine Maske aufziehen.

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Die Schachteln werden nicht wie bisher im Pfarrheim gestapelt sondern sofort in den bereitgestellten Lkw verladen. Wie Manfred Weichselgartner betont wäre es sehr schön wenn die Güter in Kartonagen, vorzugsweise in „Bananenkisten“ am Pfarrheim ankommen würden. Die Bedarfsliste für dieses Jahr ist lang und umfangreich. In Rumänien werden unter anderem Schul- und Schreibmaterialien, Hygieneartikel, Decken, Bettwäsche, Waschmittel, Windeln für Kinder und Erwachsene, Schuhe, Babyausstattungen und Federbetten gebraucht. Bekleidungen aller Größen sind ebenfalls sehr willkommen.

Die Pfarrei St. Laurentius freut sich über verschiedene haltbare Lebensmittel. Dazu zählen Konserven, Nudeln, Zucker, Reis, Kekse, Bonbons, eingelegte Würstchen oder Margarine. Die Not in Rumänien lindern darüber hinaus auch Baumaterialien, elektronische Geräte wie Nähmaschinen, Fernseher, Trockner, Gefrierschränke, Bügeleisen, Leuchten sowie Klein- und Küchenmöbel. Besteck und Geschirr sind ebenfalls gefragt.

Warenabgabe ist am Mittwoch, 28. Juli und Donnerstag, 29. Juli von 9 bis 12 und von 17 bis 20 Uhr. Freitag, 30. Juli von 9 bis 12 Uhr. Auch Geldspenden auf das Konto der Pfarrei sind herzlich willkommen.

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