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Das Ende der Telefonzellen

Auf dem Stadtplatz steht eine der wenigen Telefonzellen in Mühldorf, die es weiterhin geben wird. Elf anderen geht es dagegen an den Kragen. Sie müssen verschwinden, weil der Umsatz in ihnen unter 50 Euro im Monat liegt. Foto eig
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Auf dem Stadtplatz steht eine der wenigen Telefonzellen in Mühldorf, die es weiterhin geben wird. Elf anderen geht es dagegen an den Kragen. Sie müssen verschwinden, weil der Umsatz in ihnen unter 50 Euro im Monat liegt.

Mühldorf - Die Telekom will in den kommenden Wochen die meisten öffentlichen Telefonzellen in Mühldorf abbauen. Das teilte das Unternehmen der Stadt jetzt mit.

Von Telefonzellen kann man schon länger nicht mehr sprechen, längst sind die gelben Glaskästen einfachen Metallsäulen mit einem Telefon gewichen. Doch auch denen geht es jetzt an den Kragen: Die Telekom ist schon länger dabei, die Zahl der Telefonzellen in Mühldorf drastisch zu reduzieren. Als Grund nennt das Unternehmen mangelnde Rentabilität. Telefone, die weniger als 50 Euro Umsatz im Monat machen, lohnen sich schlichtweg nicht mehr. Sie werden, so die Telekom, in Zeiten von Mobiltelefonen viel zu wenig genutzt.

Bereits im Frühjahr kündigte die Telekom an, an fünf Standorten ihre Zellen abbauen zu wollen, jetzt sind sechs weitere dazu gekommen. So verschwinden in den kommenden Wochen insgesamt elf Telefonzellen. Ihre Standorte: Beethovenstraße, Friedrich-Ludwig-Jahnstraße, Ludwig-Thoma-Straße, Pilichdorfstraße, Rheinstraße, Hauptstraße, Katharinenplatz, Oderstraße, Richard-Wagner-Straße, Siemensstraße und Töginger Straße.

Damit gibt es in den kommenden Monaten nur noch eine Handvoll Telefonzellen: Am Krankenhaus, am Bahnhof, dem Stadtplatz, an der Tiefgarage in der Luitpoldstraße und vor der Volkshochschule. Ob die Telekom an einigen alten Standorten sogenannte Notfalltelefone erhält, ist noch offen. CSU-Fraktionssprecherin Ilse Preisinger-Sontag regte eine entsprechende Anfrage bei der Telekom an.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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