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Gesundheitsamt Mühldorf klärt auf

Ende der Quarantäne-Pflicht: Welche Regeln Corona-Positive trotzdem beachten müssen

Im Landkreis Mühldorf wurden vergangene Woche weniger Infektionsfälle gezählt.Grafik Klinger
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Im Landkreis Mühldorf wurden vergangene Woche weniger Infektionsfälle gezählt.Grafik Klinger
  • Christa Latta
    VonChrista Latta
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Alle Beschränkungen fallen mit der neuen Corona-Verordnung nicht. Das Gesundheitsamt Mühldorf hat aufgelistet, was Corona-Positive ab sofort tun und lassen müssen. Das gilt es jetzt zu beachten.

Mühldorf – Seit 16. November gelten in Bayern für alle, deren Corona-Schnelltest oder PCR-Test positiv ausfällt, neue Verhaltensregeln.

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die OVB-Heimatzeitungen haben die neuen Schutzmaßnahmen zusammengefasst. Das Wichtigste zuerst: „Mit Wirkung vom 16. November 2022 (...) entfällt ab sofort die Verpflichtung, sich in Quarantäne zu begeben.“ Für Corona-Positive heißt das: Jetzt ist Eigenverantwortung gefragt.

Von daheim arbeiten und nicht raus gehen

Anstelle der bisher gültigen fünftägigen Isolationspflicht wird positiv getesteten Personen weiterhin empfohlen, sich freiwillig in Selbstisolation zu begeben, ihrer beruflichen Tätigkeit, wenn möglich, von der eigenen Wohnung aus nachzugehen, unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und auf den Besuch öffentlicher Veranstaltungen sowie der Gastronomie zu verzichten.

Eine Maske muss sein

Außerhalb der eigenen Wohnung besteht für Positive die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske – vorgeschrieben ist mindestens eine medizinische Maske, empfohlen wird eine FFP2- Maske. Keine Maskenpflicht besteht in Innenräumen, in denen sich keine anderen Personen aufhalten. Im Freien ist die Maske nur Pflicht, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen nicht eingehalten werden kann.

Keine Schule für positive Schüler

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren; Personen, denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung nicht möglich ist und wenn sie dafür ein ärztliches Attest im Original vorlegen können; Gehörlosen und schwerhörige Menschen sowie deren Begleitpersonen.

Ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und Massenunterkünften gilt für positiv getestete Betreiber, Beschäftigte, Besucher und ehrenamtlich Tätige. Das betrifft etwa Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Arztpraxen sowie Pflegeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte wie Obdachlosen- und Asylbewerberheime sowie Justizvollzugsanstalten.

Selbstisolierung ist der neue Schutz

Betretungsverbote für positiv getestete Schülerinnen und Schüler oder für Kita-Kinder sowie Tätigkeitsverbote für dort Beschäftigte liegen nicht vor. Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus stellt aber fest, dass für positiv getestete Schülerinnen und Schüler gilt – mit und ohne Symptome – keine Verpflichtung zum Schulbesuch besteht. Auch für Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen besteht keine Verpflichtung, mit einem positiven Testergebnis zum Dienst zu erscheinen.

Bis einschließlich 18. November wurden insgesamt 242.314 Impfungen im Landkreis verabreicht.Grafik Klinger

Weitere Meldungen aus dem Landkreis Mühldorf

Die Schutzmaßnahmen gelten laut Gesundheitsamt ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Test positiv ausfällt: „Die Maskenpflicht sowie das Betretungs- und Beschäftigungsverbot enden frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach dem ersten positiven Test und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden. Spätestens – auch für Personen mit Symptomen – nach Ablauf von zehn Tagen nach dem ersten positiven Testergebnis. Ein Abschlusstest ist nicht notwendig.“

Die Inzidenz im Landkreis Mühldorf ist am Freitag auf 104 gesunken. Die Gemeinden ohne Neuinfektionen werden immer mehr.Grafik Klinger

Inzidenz nur noch knapp über 100

Am Freitag (18. November) meldete das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Mühldorf eine Sieben-Tage-Inzidenz von 104. Im „InnKlinikum“ mussten 35 corona-positive Patienten stationär behandelt werden, drei davon auf der Intensivstation, einer dieser Patienten wurde künstlich beatmet. In der vergangenen Woche kam es bei den 123 neu bestätigten Corona-Fällen in 86 Fällen trotz vollständiger Impfung zur Infektion. Es gab zwei weitere Todesfälle, die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 344.

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